Interview mit dem Sänger der „Eagles of Death Metal“ zum Bataclan-Terrorattentat in Paris

Das auf deutsch übersetzte Interview mit Jesse Hughes, dem Sänger der „Eagles of Death Metal“ ist vor einigen Tagen auf PI-News erschienen. Da nicht jeder PI besucht oder besuchen möchte und da ein islamophiler Beschwichtiger Namens Ismael El Iraki (der gemäss seinen eigenen Angaben auch als Opfer beim Terror-Attentat dabei gewesen sein soll) sich dazu genötigt sah das offene und unverblümte Interviews von Jesse Hughes zu kritisieren und dabei mit den üblichen „Argumenten“ um sich wirft, veröffentliche ich es auch hier in voller Länge. Vielen Dank an PI-News und an den Übersetzer.

Zuerst noch der gekünstelte Senf von El „Bruder“ Iraki, für die, welche es sich durchlesenantun möchten:

Und der Artikel dazu auf WON, der unverständlicherweise El Iraki viel mehr Präsenz widmet, als dem eigentlichen Interview von Jesse Hughes (offensichtlich da es nicht zum gewünschten Weltbild passt). Ausgewogenheit? Lügenpresse? Das Interessanteste am Artikel sind jedoch die Benutzer-Kommentare, welche im Moment zu 100% auch die Reaktion von „Bruder“ Iraki kritisieren und dafür Unverständnis zeigen:

http://www.welt.de/vermischtes/article155693880/Brief-an-Frontmann-Wir-alle-bluten-rot-Bruder.html

Und nun zum vorausgegangen Interview:

Takimag: Man kann unmöglich leugnen, dass die Angst, der Islamophobie bezichtigt zu werden und die Angst vor Schusswaffen, in jener Nacht zu einer Menge Toter geführt haben.

Jesse Hughes: Ich sah, als die Furcht sich wie eine Decke auf die gesamte Menschenmenge legte, und sie fielen nieder wie der Weizen im Wind — wie vor einem Götzen. Ich war von Anfang an total alarmiert. Das erste, das ich tun musste, war meine Freundin zu finden. Die Furcht trat in den Hintergrund, und „Wo ist mein Mädchen?“ war maßgeblich. Ich konnte das Schießpulver im Bereich hinter der Bühne riechen und wusste, dass dort jemand eine Runde abgefeuert hatte. Ich sah einen Typen mit einer FAL (automatisches Gewehr, Sturmgewehr der belgischen Fabrique Nationale Herstal, bei der Bundeswehr G1 genannt, Bezeichnung auch „Kalaschnikow der westlichen Welt“), und als er sein Gesicht mir zuwandte, glichen seine Augen Glaskugeln. Er war stark im Drogenrausch. Wir wissen jetzt, dass sie voll mit Xanax und Kokain waren. Ich erkannte ihn wieder. Denn ich hatte ihn bereits früher an diesem Tag gesehen, und mir war aufgefallen, dass er uns angestarrt hatte.

Takimag: Sie (Anm. die Terroristen) waren sehr früh an der Veranstaltungsstätte. Das impliziert, dass einige der Angestellten eingeweiht waren.

Jesse Hughes: Ich hatte eine Menge Schwierigkeiten, weil ich das gesagt habe. Ich weiß aber mit Bestimmtheit, dass sie sehr früh dort waren. Ich erinnere mich daran, weil sie meinen Kumpel anstarrten. Ich dachte, das ist nur arabische Missgunst… Ich begriff später, dass es Abdeslam gewesen war, und er hatte meinen Kumpel angestarrt, weil er ihn für eine Bedrohung hielt. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Terroristen bereits im Gebäude waren, und sie hatten ja irgendwie hineinkommen müssen. Während des Angriffs floh ich ins Freie, und die Backstage-Tür stand weit offen. Wie war das möglich?

Takimag: Denken Sie, dass die Politische Korrektheit unseren natürlichen Instinkt tötet und uns verwundbar macht?

Jesse Hughes: Absolut. Da waren zwei Mädchen mit involviert. Sie waren am Veranstaltungsort und sie verschwanden, bevor der Angriff begann, und diese Frauen trugen traditionelle muslimische Gewänder. Sie wussten genau, dass die Leute sie nicht überprüfen würden, wegen der Art, wie sie gekleidet waren. Sie wurden ein paar Tage später gefasst.

Takimag: Die Angst Muslime zu beleidigen, ist eine der größten Waffen der Terroristen.

Jesse Hughes: Als die Polizisten nach dem Angriff 450 Moscheen durchsuchten, fanden sie in jeder einzelnen Moschee (Anm. terroristisches) Rekrutierungsmaterial…

Takimag: Wir sterben eher, als dass wir uns der Engstirnigkeit (Anm. gegen den Islam) bezichtigen lassen.

Jesse Hughes: Wie kann man sagen, dass Kritik an muslimischen Glauben etwas mit Rassismus zu tun hat? Nehme nur das Wort „Islam“ weg und ersetze es durch „Kommunismus.“ Das ist eine Ideologie… Es ist okay, in der heutigen Zeit zu begreifen, womit man es beim Islam zu tun hat.

Takimag: Woher stammt dieser Druck? Ist das alles unser Versagen?

Jesse Hughes: Natürlich nicht. Wenn man in Europa bei einem Fußballspiel ist und man liest dort die Worte “United Arab Emirates”, dann weiß man, dass jede Menge arabisches Geld im Umlauf ist und den Dialog beeinflusst. Die Diskussion wird systematisch von einer genauen Überprüfung weg gesteuert. Sie halten uns für Dummköpfe. Arabisches Geld ist wie ein Schadstoff. So viele Filme werden mit arabischem Geld gemacht. George Clooney schleimt sich nicht ohne Grund bei den Arabern ein. Amerikanische Filme sind das beste Mittel, um die Herzen und die Denkweise der Welt zu beeinflussen.

Takimag: In den Movies sind die Übeltäter nie arabische Terroristen. Es sind Deutsche oder Franzosen…

Jesse Hughes: Oder konservative christliche Hinterwäldler (i. orig. Rednecks). Wobei diese offenbar Schuld an allem haben, das in der Welt jetzt falsch läuft, einschließlich der globalen Erwärmung…

Takimag: Das andere Problem ist, wenn man die Hinterwäldler (i. orig. Rednecks) los wird, dann schafft man ein Vakuum, und das wird von weitaus schlimmeren Leuten gefüllt. Das wird mit dem Islam gefüllt, und die Folge ist das Scharia-Gesetz.

Jesse Hughes: Politiker verhalten sich besser, wenn sie wissen, dass die Leute sie beobachten. Wir verhalten uns besser, weil wir wissen, dass Jesus uns beobachtet.

Takimag: Die Atheisten sagen uns, dass wir keine Religion brauchen. Doch jeder sucht sich fadenscheinigen Ersatz, um sie zu ersetzen. Als wäre eine Entziehungskur dasselbe wie eine christliche Fastenzeit. Meditation wie ein Gottesdienst. Ein Besuch beim Therapeuten, wie wenn man mit seinem Priester spricht.

Jesse Hughes: Und die Sache mit der Bibel ist die, dass sie niedergeschrieben wurde. Ein Therapeut kann seine Diagnose ändern, wie es ihm passt, und es gibt keine Möglichkeit, ihn zur Rede zu stellen.

Takimag: Kehren wir zu dem Terrorangriff zurück. Warum sind die Polizisten nicht früher hineingegangen? Es schien, als ob das Morden endlos weiterging.

Jesse Hughes: Die Presse hatte gehört, dass sich einige Jugendliche in Räumen eingesperrt haben, und so hat sie das Ganze als eine Geiselsituation dargestellt. Diese Kids haben sich versteckt. Diese falsche Information hat dazu geführt, dass die Polizei sich draußen auf Verhandlungen eingestellt hat, während drinnen Dutzende von Menschen starben. Die Terroristen gingen zu den (Anm. am Boden liegenden) Körpern hin und stachen sie mit den Gewehr. Wenn sie sich bewegten, dann schossen sie erneut auf sie. Ein Mädchen stand auf und sagte, dass sie Angst hatte. Der (Anm. muslimische) Typ sagte: „Hab‘ keine Angst, du wirst in zwei Minuten tot sein,“ und dann erschoss er sie, BOOM.

Takimag: Die Franzosen sind wegen Rassismus so besorgt, dass sie die Muslime mit Mord davon kommen lassen.

Jesse Hughes: Am Tag danach haben Muslime im Stadion die Schweigeminute ausgebuht, und die Presse hat kaum darüber berichtet. Ich sah Muslime, die während des Angriffs in den Straßen feierten. Ich sah das mit meinen eigenen Augen. In Echtzeit! Woher wussten sie, was vor sich ging? Da muss es eine Abstimmung gegeben haben.

Takimag: Ich habe gehört, dass du sagst, dass deine Kindheit dir bei deinem Überleben geholfen hat. Du hattest einen echten Dad, der für dich da war und der dir den Umgang mit Schusswaffen beigebracht hat.

Jesse Hughes: Ich wusste, wie Gewehrfeuer klingt. Ich war in der Lage, alles zu durchdenken. Ich war auch fähig, mich an praktische Lektionen aus meinem Leben zu erinnern, weil ich als Kind in Kämpfe verwickelt war. Meine Mum hat niemanden je verklagt. Ich hatte keine Spieltreffen. Ich hatte eine praktische Erziehung, als ich in der Wüste aufwuchs, wo man sich selbst aus seinen Problemen herausholen muss. Auch ein Grund, warum ich bei dem Heilungsprozess gut voran gekommen bin, ist, dass alles, was mir zu glauben gelehrt wurde, in dieser Nacht bestätigt wurde. Auf eine Weise ist das ein Segen Gottes. Als die ersten Kugeln abgefeuert wurden, schauten die Leute mich an. Ich erinnere mich daran. Das hat mich zornig gemacht, weil ich sofort wusste, dass das schlimm weitergehen würde. Ich wusste, dass diese Kids keine Ahnung hatten, von dem, was folgen würde. Keine. Sie hatten im wahren Leben niemals einen Gewehrschuss gehört, und das schlug mit voller Wucht auf sie ein.

Takimag: Politische Korrektheit tötet.

Jesse Hughes: Davey [Bassist Dave Catching] war mitten auf der Bühne, und als die Lichter angingen, sah er Furchtbares, das er niemals zuvor in seinem Leben gesehen hatte, schrecklichste Dinge. Das ist jenseits des Vorstellungsvermögens. Das ist nicht nur der Tod. Das ist das absolut Unerwartete, das sich unschuldige Opfer nicht vorstellen können — die Leute waren vom Schrecken des Terrors wie gefesselt, und die Folge davon war, dass sie sich nicht bewegen konnten.

Takimag: Das klingt wie eine Metapher für die gesamte westliche Zivilisation.

Jesse Hughes: Ich sah etwa sieben Menschen sterben. Einige dieser Menschen waren weniger als einen Meter von der Barriere entfernt. Sie hätten sich nach hinten fallen lassen können und wären am Leben, aber sie waren sogar zu verängstigt, sich umzudrehen. Ich erinnere mich an eine Frau, die nur dastand — mit erhobenen Händen in einer Haltung der Unterwerfung. Der Terrorist sah sie schließlich, und alles, was sie tat, war: „Nein, nein, nein“ zu sagen. Sie stand da, wie jemand, der sich dem Tod preisgibt. Ich brüllte sie an, „Hey“, doch ich denke, sie konnte mich nicht hören. Sie war so in Schrecken versetzt, ich denke, sie hatte bereits aufgegeben.

Takimag: Ist es fair, zu sagen, dass die linke Mentalität dieses Bedürfnis, sich aufzugeben, geschaffen hat?

Jesse Hughes: Ich schreibe dieser (Anm. linken Mentalität) die volle Verantwortung zu. Wenn man Menschen sagt, dass sie sich nicht selbst helfen dürfen, und wenn man sie wie Kinder behandelt, dann schwächt man sie bis zu einem Punkt, an dem das Leben weniger als einen Meter entfernt ist, und sie sind nicht mehr in der Lage, das wahrzunehmen, weil sie zu verängstigt sind.

Takimag: Auf eine Weise sind wir also in zweifacher Hinsicht unbewaffnet. Wir sind im wörtlichen Sinn unbewaffnet und wir sind geistig unbewaffnet.

Jesse Hughes: Das ist wie mit den blökenden Schafen in dem Roman „Die Farm der Tiere“. Wenn man etwas vorschlägt, das von der üblichen Darstellung abweicht, dann taucht der blökende Chor auf, um einen zu übertönen. Dieser Angriff war kein verwunderlicher Zufall.

Takimag: Ich war nach den Angriffen in Paris und war über den Mangel an Zorn entsetzt. Sie haben nicht dem Islam die Schuld gegeben. Tatsächlich haben viele den Juden die Schuld gegeben. Und sie schienen besorgter zu sein, dass wir Fremdenfeindlichkeit verbreiten könnten, als dass sie Schuld und Verantwortung den Terroristen gegeben hätten.

Jesse Hughes: Ich habe mich mit vielen Menschen in Paris unterhalten, die sehr zornig waren, aber das waren meistens Polizisten und Militärs. Als während des Angriffs einer der Polizisten endlich begriff, dass es sich um keine Geiselsituation handelte, schrie er: „Das ist ein Abschlachten“, während er hineinstürmte und die Waffe in seinen Händen hielt. Er erhielt einen direkten Durchschuss durch die Hand, und in den Hals, aber er rannte weiter. Er tötete einen Terroristen und jagte dann einen anderen in den Gang, der sich dort selbst in die Luft sprengte. Dann verfolgte er einen weiteren Terroristen, der sich auf der Bühne in die Luft sprengte. Unsere Akustik-Verstärker waren wie ein blutiges Chaos.

Takimag: Hat dieser Polizist überlebt?

Jesse Hughes: Ja, ich traf ihn in der Notaufnahme. Ich habe mit ihm gesprochen. Ein großartiger Bursche.

Takimag: Du warst im Krankenhaus?

Jesse Hughes: Man musste mir Stücke von Zähnen und menschlichen Knochen aus dem Gesicht ziehen. Ein Mädchen wurde direkt neben mir von dem Schützen, der oben auf dem Stufen stand, erschossen. Das war der, den ich vorher schon gesehen hatte. Sie war einen Schritt vor mir und ihr Kopf explodierte. Stücke ihrer Zähne und des Schädels wurden in mein Gesicht geschleudert.

Takimag: Warum hören wir nichts davon?

Jesse Hughes: Die Medien fassen zusammen, und wichtige Einzelheiten gehen verloren. Das wichtigste Detail ist, dass sie (Anm. die Terroristen) bereits mitten innerhalb des Gebäudes waren, als sie mit dem Schießen anfingen. Dass sie sich dort lange aufhielten, und dass drei Leute (Anm. der Terrorgruppe) hin- und hergingen, bedeutet, dass sie Leute vom Sicherheitspersonal kannten. Sie kannten Rausschmeißer. Sie kannten Türsteher.

Takimag: Denkst du, dass ein Teil des Sicherheitspersonals Muslime waren?

Jesse Hughes: Ich weiß, dass sie das waren. Schau, das Sicherheitspersonal, das den Bereich hinter der Bühne überwacht, ist im allgemeinen bekannt dafür, dass sie echte Schnüffler sind. Sie überprüfen deinen Ausweis alle paar Minuten, und niemand geht vor und zurück, ohne, dass er überprüft wird, selbst dann, wenn man zur Band gehört. Dieser Typ aber kümmerte sich nicht darum, was wir taten. Er hat mich nicht einmal angeschaut. Das einzige Mal, als er an uns etwas interessiert erschien, war, als er zu meiner Freundin sagte: „Sprichst du Französisch?“ und „Woher bist du?“ Sie sagte, sie stamme aus Texas, und er wurde ärgerlich, weil das nicht das war, was er gemeint hatte. Dann sagte sie: „Ich bin Amerikanerin“, und er verlor das Interesse. Ich denke wirklich, dass er versucht hat, herauszufinden, ob sie arabisch war oder nicht. Sie ist Mexikanerin und könnte leicht für eine Libanesin gehalten werden, und ich denke, er wollte sie warnen, falls sie eine Muslima war. Ich habe öfter die hintere Tür geöffnet, um zu rauchen, und das ist normalerweise verboten wegen der Lärmvorschriften. Ich bin dort schon vorher aufgetreten, und das Öffnen dieser Tür bringt einen in große Schwierigkeiten. Dieses Mal aber ging der Typ vom Sicherheitsdienst direkt an mir vorbei und suchte unruhig die schmale Seitenstraße in jede Richtung ab.

Takimag: Vielleicht ist einer der Gründe, warum die Polizisten so viel pragmatischer wegen dieser Bedrohung sind, weil sie diejenigen sind, die in die Vororte gehen und diesen Leuten gegenüberstehen müssen. Naivität ist ein Luxus, den sie sich nicht leisten können.

Jesse Hughes: Nach dem Attentat schlossen die Polizisten an die 450 Moscheen. Sie fanden in jeder einzelnen von ihnen (Anm. terroristisches) Rekrutierungsmaterial. Was ist mit uns los, dass wir darüber nichts wissen?

Takimag: Die Pariser Bevölkerung denkt, jeder ist unschuldig, aber die Polizisten denken nicht so. Sie haben sogar dich überprüft.

Jesse Hughes: Ja, ich war eine Person von polizeilichem Interesse. Sie haben mich vier Tage lang befragt. Ich konnte ihnen eine Menge helfen, indem ich Material vom Handy bereit stellte. Die Polizei und das FBI haben mich wegen des Veranstalters und des Sicherheitsdienstes befragt. Das ist nichts, das ich aufgebracht habe. An diesem Abend waren acht Polizeioffiziere unter unseren Zuhörern. Sie alle hatten die gleiche Unterhaltung mit ihren Ehefrauen gehabt, die war: „Soll ich meine Waffe mitnehmen oder nicht?“ Alle sagten nein. Als wir zurückgingen und in Paris wieder auftraten, waren sie an den selben Plätzen, auf denen sie zuvor gewesen waren, und sie öffneten ihre Jacken, um mir ihre Waffen zu zeigen, als ob sie sagen wollten: „Nicht heute Nacht, Dreckskerle.“ Das war schön anzusehen.

Takimag: Der Islam schreit Zeter und Mordio wegen Islamophobie, damit er uns betäuben und zur leichten Beute machen kann.

Jesse Hughes: Sie wissen, dass da draußen große Scharen weißer Jugendlicher sind, die dumm und blind sind. Das sind diese reichen weißen Kids, die mit einem linken Lehrplan aufgewachsen sind von der Zeit an, als sie im Kindergarten waren, überflutet mit hochtrabenden Ideen, die nichts als heiße Luft sind. Man sieht, wohin sie das gebracht hat.

Das Original-Interview in Englisch findet ihr hier: http://takimag.com/article/surrendering_to_death_gavin_mcinnes/print#axzz48gKLoVO9

Muslime demonstrieren gegen die Meinungsfreiheit, gegen Blasphemie

Nach den schlimmen Terror-Anschlägen gegen Charlie Hebdo, eine Polizistin, einen Jogger und einen jüdischen Supermarkt in Paris anfangs Januar, gingen die Muslime weltweit nicht etwa auf die Strassen, um für die Meinungsfreiheit und gegen den Terror zu demonstrieren. Hie und da beteiligten sich Muslime, in den westlichen Ländern, bei „Je suis Charlie“-Demonstrationen und skandierten dabei aber primär, dass die Terroranschläge nichts mit dem Islam zu tun hätten.
Nur wenige dieser Muslime (Namensmuslime?) demonstrierten, nicht einmal in der westlichen Welt, für die Meinungsfreiheit oder konkreter: für das Recht auf Blasphemie.

Und in der islamischen Welt? Gingen dort die Muslime auf die Strasse, um zu zeigen, dass die Terroristen fälschlicherweise annahmen, dass der Islam verlangt, dass Kritiker an ihm und an Mohammed getötet werden müssen und dass in Tat und Wahrheit die Meinungsfreiheit ein grosses Gut im Islam ist?

Muslime demonstrieren für Meinungsfreiheit
Muslime demonstrieren für Meinungsfreiheit

Nein, natürlich nicht. In der islamischen Welt, mit ein Mentalität die verlangt, dass Kritik an ihrer Religion mit kindischem Getue, Aggression, Gewalt und lautem skandieren von intoleranter, dämlicher und beschämender Hetze beantwortet wird, gingen die Muslime auf die Strassen um gegen Meinungsfreiheit, gegen Charlie Hebdo, gegen die Beleidigung des Propheten ihrer Wolkenfee, gegen Frankreich und gegen den Westen an sich, zu demonstrieren (dürfen sie ja auch – auch das gehört zur Meinungsfreiheit).

Sie haben dabei häufig keine Scham das Bild des muslimischen Barbaren zu bestätigen, welches wir regelmässig dann präsentiert bekommen, wenn sie sich beleidigt fühlen – und das passiert relativ oft.
Es genügt ja schon, wenn eine pakistanische Person es wagt eine Wurst zuzubereiten, dass Muslime sich beleidigt fühlen und wütend werden – so primitiv sind manche Menschen, so primitiv sind manche Kulturen.
Nur bei wenigen Demonstrationen, geht es relativ ruhig und gesittet her, primär vor allem in den ehemaligen Kolonien von Frankreich – vermutlich konnte hier die westliche Mentalität noch in den Köpfen ihre Spuren hinterlassen (wie lange hält sich das noch?)

Und bitte, meint nicht, dass die Demonstrierenden nur eine kleine Minderheit sind – diese Geisteshaltung ist dominant in der islamischen Kultur, da sie durch diese explizit gefordert und gefördert wird. Diejenigen die natürlich nicht so denken, können ihre Meinung in diesen Ländern leider gar nicht frei äussern, da sie ja dann als Apostaten gelten; Menschen die den Islam verleugnen. Die Folge wäre (und ist), dass diese Menschen dann so wie die Redaktion von Charlie Hebdo enden – tot.

Philippinische Muslime demonstrieren gegen Meinungsfreiheit:

Filipino-Muslims--012Pakistanische Muslime demonstrieren gegen Meinungsfreiheit:

topshots-pakistan-france-attacks-charlie-hebdo_aq_47755657Algerische Muslime demonstrieren gegen Meinungsfreiheit:

Je-suis-mohammad-APTunesische Muslime demonstrieren gegen Meinungsfreiheit:

15muslimreax-articleLargeLibanesische Muslime demonstrieren gegen Meinungsfreiheit:

protest-against-charlie-cartoon-lebanonUnd ja, es ist  beschämend, dass Blasphemie auch in Deutschland noch strafbar ist (§ 166 StGB). Man könnte meinen, es hätte nie ein Zeitalter der Aufklärung gegeben? Es wird Zeit, dass dieser unsinnige Paragraph aus dem deutschen Strafgesetz verschwindet!

Politiker-Heuchler meinen sie sind Charlie

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Die Politiker rotten sich zusammen, fern vom normalen Bürger und spulen ihr Programm durch, um das nötige Pressefoto zu erhalten, welches ihre publikumsnähe demonstrieren soll.
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Hier die Politiker, welche im Grossen und Ganzen jede Diskussion über die Intoleranz und Gewalttätigkeit des Islams bisher im Keim erstickt haben, welche sich über Mohammed-Karikaturen auch immer aufgeregt haben aber nun so tun als wären sie für Meinungsfreiheit. Ihr seid nicht Charlie, ihr seid Heuchler!

 

Liebe Muslime, was wir von euch jetzt brauchen ist nicht Ignoranz sondern Selbstkritik und Einsicht

Liebe Muslime, ich weiss dass viele von euch das für den Islam halten, was eure Eltern euch darüber beigebracht haben oder vielleicht sogar der nette Imam von nebenan, der predigt, dass der Islam die Barmherzigkeit an sich ist und ab und zu sich sogar mal einen Schluck Sliwowitz gönnt.

Wozu das (neben Taqqiya) führt, sehen wir hier beispielsweise in diesem Bild, dass von @NegarMortazavi getweetet wurde:

muslim_terrorist_paris_OrigDas Bild geht in die gleiche Richtung wie der Spruch „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“ – es soll suggeriert werden, dass der Terrorist und seine Aktionen nichts mit dem Islam zu tun hätten, dass er schliesslich kein Muslim sei. Ausserdem wird wie üblich versucht sich in eine Opferrolle zu drücken, indem Muslime (hier der Polizist) als Opfer von (gewöhnlichem?) Terrorismus oder den darauffolgenden islamfeindlichen Gegenreaktionen dargestellt werden.

Das Bild müsste richtigerweise so aussehen:

muslim_terrorist_parisRichtig ist, dass natürlich beides Muslime sind. Der Terrorist ist ein Moslem, der sich streng am Koran, Sunna und Hadithe orientiert und der ermordete Polizist war vermutlich ein, wie man heute sagen würde, „moderater Moslem“.

Es ist so schwer vorstellbar für einige moderate Muslime/kulturelle Muslime/Namensmuslime, dass ein Terrorist der „Allahu Akbar“ schreit und sich auf den Koran und die sonstige islamische Lehre beruft tatsächlich etwas mit dem Islam zu tun haben könnte, deswegen versucht man ihm das islamische abzusprechen – so wird aus einem „muslimischen Terroristen“ ein „Terrorist“. Oder man flüchtet sich in Verschwörungstheorien und meint das praktisch jeder Dschihadistische Anschlag eine „False Flag“-Operation ist um das Image der Muslime und des Islam zu diskreditieren.
Doch genau das ist eines der Hauptprobleme des Islam, respektive der Muslime: die mangelnde Selbstkritik und die Einsicht, dass „radikale Muslime“ (z.B. Terroristen) sich eben sehr wohl auf den Islam berufen können um ihre Taten zu rechtfertigen.
Mit Ignoranz werden diese inner-islamischen Probleme nie gelöst werden können und diese Probleme müssen auch durch die islamische Gemeinschaft selbst gelöst werden und dazu gehört, dass man sie offen anspricht und nicht unter den Teppich kehrt.Da wir Nicht-Muslime Leidtragende in diesem Konflikt sind, haben wir das Recht die Muslime auf diese Probleme aufmerksam zu machen und einen gewissen Druck auf sie auszuüben, damit ein innerer Aufklärungsprozess angestossen wird.
Wie gesagt muss jedoch dieser Prozess durch die Umma selber durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen werden. Die Umma muss ihr eigenes Zeitalter der Aufklärung beginnen.

Um ein Beispiel zu bringen, dass z.B. der aktuelle Terror-Anschlag in Paris, der ja noch immer nicht wirklich beendet ist, durchaus durch den Islam abgesegnet ist, sollten wir uns den Fall von Raif Badawi, einem saudi-arabischen Blogger, anschauen.
Raif Badawi hat ein Online-Forum mit dem Titel „Die Saudischen Liberalen“ gegründet um über Politik und Religion in Saudi-Arabien zu diskutieren.
Die Behörden in seinem Heimatland, das Heimatland des Islams wo der Koran als Verfassung gilt, reagierten mit seiner Verhaftung und werfen ihm Apostasie, also Abfall vom Islamischen Glauben, vor da er den Islam beleidigt habe.
Gemäss einem saudischen Gesetz (also Scharia-Gesetz) gilt er durch seine Äusserungen über den Islam als Ungläubiger und muss dadurch mit dem Tod bestraft werden.

Raif Badawi
Raif Badawi

Nur dank internationalem Druck wurde diese Strafe in eine andere, nämlich 1000(!) Peitschenhiebe, umgewandelt.
Da selbst die Saudis entweder noch ein letztes Quäntchen Scham übrig oder Angst vor Wirtschaftssanktionen haben (vermutlich eher letzteres) wurde die Peitschenstrafe aufgeteilt. So erhält Raif Badawi nun für die Beleidigung des Islams seine Peitschenhiebe jeweils verteilt (über Tage?) immer 50 Hiebe am Stück, damit er daran (eventuell) nicht stirbt.
Heute wurde die Strafe begonnen und er erhielt die ersten 50 Hiebe.
Nun kommt der „Witz“ (nein, es ist natürlich traurig und tragisch) am Ganzen: die Saudische Regierung lässt über die staatliche Nachrichtenagentur verlauten, dass sie die Terror-Attacke in Paris als verurteilt und als unislamisch betrachtet:

„…The kingdom therefore strongly condemns and denounces this cowardly terrorist act that is rejected by true Islamic religion as well as the rest of the religions and beliefs,“ the Saudi state news agency SPA said, citing an official source.

(Quelle: http://www.reuters.com/article/2015/01/07/us-france-shooting-saudi-idUSKBN0KG1OM20150107)

Diese Heuchler verurteilen vordergründig die Terror-Attacke in Paris, dessen Ursache gemäss den Terroristen selber die Beleidigung des Propheten Mohammed durch satirische Cartoons war – auf der anderen Seite verurteilen Sie einen Bürger ihres Landes zuerst zum Tod und erst nach internationalem Druck zu 1000 Peitschenhieben, weil auch dieser den Islam beleidigt habe.

Hier übrigens noch ein Video das die heutigen Zuschauer dieser Bestrafung zeigt. Ja, in der islamischen Welt ist so etwas ein Volksfest!

Soll mir nochmal einer erzählen die islamische Welt habe kein inneres Problem; ein Problem das uns leider alle in Mitleidenschaft zieht!

Der einzige Lichtblick (wenn ich auch eigentlich keine grosse Hoffnung mehr für den Islam und die islamische Welt habe) ist der ägyptische Präsident as-Sisi, welcher vor wenigen Tagen dazu aufgerufen hat den Islam nicht nur zu reformieren, sondern zu revolutionieren. Er ist einer der wenigen islamischen Führer (auch wenn kein geistlicher Führer) der erstens erkannt hat, dass die islamische Welt an hausgemachten Problemen krankt und zweitens, dass nur revolutionäre Massnahmen Rettung bringen können. Er fordert explizit, in Front vor islamischen Gelehrten an der Al-Azhar-Universität eine Neuinterpretation der islamischen Lehre und der 1400 Jahre alten Texte, welche die Lehre definieren.

Ein guter Anfang und ein schönes Beispiel von Selbstkritik gepaart mit Einsicht.

Möge er als Vorbild für viele Muslime dienen, seien sie kulturelle Muslime, Namensmuslime oder orthodoxe Muslime.

Islam hat nichts mit dem Islam zu tun die 300 Millionste…

Ich kann es nicht mehr hören. Nach jedem Islam-Terror kommen sie daher gekrochen, Islam-Funktionäre, Imame, Politiker oder auch ganz normale Bürger die uns meine Erklären zu müssen, dass ein dschihadistischer Terror-Angriff nichts mit dem Islam zu tun hatte.

Da morden Menschen, schreien „Allah Akbar“ (Allah ist grösser (als alle anderen Götter)) und z.B. „Das ist die Rache für unseren Propheten Mohammed“ und trotzdem soll das Ganze nichts mit dem Islam zu tun haben. Nichts?! Absolut nichts? Ihr Spassvögel wisst schon das „nichts“ 0% entspricht? Also rein absolut ganz und gar nichts. Ich könnte es ja noch eher verstehen, wenn jemand sagen würde, das hat nicht viel mit dem Islam zu tun oder wenig, aber diese Komiker wollen uns, nach ca. 300 Millionen Todesopfern, welche durch den Islam verursacht worden sind, immer noch weiss machen, dass dschihadistischer Terror nichts (0%) mit dem Islam zu tun hat. Ihr kotzt mich an!

Statt dessen wird sogar ausgeteilt, es wird gegen PEGIDA gehetzt oder gegen AFD, weil diese es gewagt haben und darauf hinzuweisen, dass es möglich ist, dass wir in Europa in zukünftig häufiger Glaubenskonflikte in unseren Dörfer und Städten haben werden, da wir diese Konflikte durch die praktisch unkontrollierte Aufnahme von Flüchtlingen aus islamischen Konfliktgebieten quasi zu uns importieren. Haben sie nicht Recht? Wie gut vertragen sich den Jesiden im Irak mit Muslimen im Irak oder die Schiiten in Syrien mit den Sunniten in Syrien oder ganz allgemein die Muslime mit Nicht-Muslimen – nein, da gibt es natürlich keine generellen Probleme und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.
Es wird sogar gefordert, dass wir uns vor die Muslime stellen sollen, damit diese nun nicht Opfer von Anfeindungen werden. Das muss man sich nochmals durch den Kopf gehen lassen. Muslime (ja, sie sind Muslime, sie verstehen sich nicht nur als solche) morden an einem Tag 12 Menschen und es fällt am nächsten Tag einem Politiker nichts Besseres ein als zu fordern, dass man sich schützend vor die Muslime stellt?

Nein, wir sollten dies nicht tun. Nicht, dass wir nun alle Muslime in den Topf der radikalen Muslime werfen sollten, die den Koran wörtlich nehmen und die Hadithe respektieren –  aber wir haben keine Verpflichtung „den Islam“ oder „die Muslime“ irgendwie zu beschützen.

Wir sollten lieber dafür sorgen, dass eines passiert, nämlich dass jeder Moslem in sich geht und sich ernsthaft fragt, in wie weit seine Religion eben solche Terroranschläge vielleicht doch legitimiert, dazu motiviert und warum das so ist. Diese Selbstkritik höre ich auch heute noch immer viel zu selten. Es ist halt viel einfacher zu sagen „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“, als sich einer allfälligen unbequemen Wahrheit zu stellen.

Bereits Mohammed lies Kritiker seiner Religion und seiner Person töten, dazu gibt es beglaubigte Hadithe die im islamischen Mainstream akzeptiert sind – dies allein zeigt uns, dass es schon mal gar nicht 0% sein können, die dieser Terror-Anschlag mit dem Islam zu tun hat, doch das ist nur die Spitze des Eisberges.

Ich möchte neue Leser dazu ermuntern den Artikel „Was macht den Islam so erfolgreich?“ zu lesen um sich weiter und besser zu informieren.