Schwert der Aufklärung: Neu auch via „aufklaerung.co“ errreichbar

Nach über 5 Jahren Laufzeit und nun fast 300’000 Seitenaufrufen wurde es Zeit, dass das Schwert der Aufklärung eine eigene Domain erhält und nicht nur einfach über die kryptische Adresse schda.wordpress.com erreichbar ist, welche sich vermutlich niemand merken kann.
Die Seite ist nun auch über folgende Adresse erreichbar:

aufklaerung.co

Ist doch viel einprägsamer, nicht wahr?

Zuerst dachte ich, dass es vielleicht „schwert-der-aufklaerung.net“ oder so etwas wird, aber das war alles einfach wieder zu lang, kryptisch und nicht zu merken. Deswegen nun kurz und prägnant „aufklaerung.co“, da hier aufgeklärt wird, nicht nur über den Islam, sondern auch über andere Gehirnwasch-Religionen. Da der Islam (ich meine den herrschenden Mainstream-Islam) aktuell am meisten rumzickt und jedem vernünftigen Menschen auf den Sack geht, bekommt er hier einfach eine Sonderbehandlung und wird besonders gerne kritisiert und zerstückelt.

Falls ihr euch fragt warum „.co“? Es ist kurz, es ist einprägsam – stellt euch einfach vor es steht für „Community“, denn diese Seite richtet sich an die Community der Aufgeklärten und solchen die es gerne sein möchten!

Die alte URL wird immer weiterhin gültig sein, aber ich empfehle euch, eure Links und Bookmarks anzupassen.

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Der Niedergang des Römischen Reiches – Ein Lehrstück für die EU

Ich denke, die meisten von euch kennen folgendes Zitat oder eine der Variationen davon:

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“
(George Santayana, Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/George_Santayana)

Nachfolgend eine Dokumentation in Deutsch über den Niedergang des Römischen Reiches in zwei Teilen.

Schon in den ersten Sätzen fallen einem die Parallelen zur aktuellen Situation in Europa auf, mit der Einwanderung von unzähligen kulturfremden Einwanderern von Ausserhalb, welche eine neue Kultur und Religion mitbringen und auch der verzweifelte (und letztlich sinnlose) Versuch der Regierenden und teilen der Bevölkerung mit einer Rückbesinnung auf die eigene Religion diesem Andrang von aussen entgegen zu treten:

Teil 1/2:

Teil 2/2:

Was sind die Lehren die wir daraus ziehen können? Eine daraus ist sicher, dass eine Re-Christianisierung keine Antwort auf die aufgezwungene Islamisierung sein sollte, sondern ein stolzes Eintreten für unsere säkularen, westlichen Werte wie Trennung von Religion und Staat, Frauenrechte, Gewaltenteilung, Schutz von Minderheiten, Freiheitsrechte und Meinungsfreiheit.
Wir dürfen keinen Millimeter zurückweichen um reaktionären Kulturen einen Gefallen zu machen!

Was der Islamische Staat wirklich will

Ein hervorragender Artikel im „The Atlantic“ befasst sich tief mit den Hintergründen des Islamischen Staates. Was möchte diese Bewegung/dieser Staat, ja eigentlich: diese Religion? Der Artikel beleuchtet die verschiedenen Motivations-Faktoren, welche für den IS eine wichtige Rolle spielen.

Den ganzen Artikel könnt ihr hier lesen: http://www.theatlantic.com/features/archive/2015/02/what-isis-really-wants/384980/

Nachfolgend Textstellen aus einigen Abschnitten (Hervorherbungen unterstrichen von SchdA):

The Islamic State, also known as the Islamic State of Iraq and al-Sham (ISIS), follows a distinctive variety of Islam whose beliefs about the path to the Day of Judgment matter to its strategy, and can help the West know its enemy and predict its behavior.

Bin Laden viewed his terrorism as a prologue to a caliphate he did not expect to see in his lifetime. His organization was flexible, operating as a geographically diffuse network of autonomous cells. The Islamic State, by contrast, requires territory to remain legitimate, and a top-down structure to rule it.

The reality is that the Islamic State is Islamic. Very Islamic. Yes, it has attracted psychopaths and adventure seekers, drawn largely from the disaffected populations of the Middle East and Europe. But the religion preached by its most ardent followers derives from coherent and even learned interpretations of Islam.

Denying the holiness of the Koran or the prophecies of Muhammad is straightforward apostasy. But Zarqawi and the state he spawned take the position that many other acts can remove a Muslim from Islam. These include, in certain cases, selling alcohol or drugs, wearing Western clothes or shaving one’s beard, voting in an election—even for a Muslim candidate—and being lax about calling other people apostates. Being a Shiite, as most Iraqi Arabs are, meets the standard as well, because the Islamic State regards Shiism as innovation, and to innovate on the Koran is to deny its initial perfection.

Many mainstream Muslim organizations have gone so far as to say the Islamic State is, in fact, un-Islamic. It is, of course, reassuring to know that the vast majority of Muslims have zero interest in replacing Hollywood movies with public executions as evening entertainment. But Muslims who call the Islamic State un-Islamic are typically, as the Princeton scholar Bernard Haykel, the leading expert on the group’s theology, told me, “embarrassed and politically correct, with a cotton-candy view of their own religion” that neglects “what their religion has historically and legally required.” Many denials of the Islamic State’s religious nature, he said, are rooted in an “interfaith-Christian-nonsense tradition.”

The Koran specifies crucifixion as one of the only punishments permitted for enemies of Islam. The tax on Christians finds clear endorsement in the Surah Al-Tawba, the Koran’s ninth chapter, which instructs Muslims to fight Christians and Jews “until they pay the jizya with willing submission, and feel themselves subdued.” The Prophet, whom all Muslims consider exemplary, imposed these rules and owned slaves.

Baghdadi spoke at length of the importance of the caliphate in his Mosul sermon. He said that to revive the institution of the caliphate—which had not functioned except in name for about 1,000 years—was a communal obligation. He and his loyalists had “hastened to declare the caliphate and place an imam” at its head, he said. “This is a duty upon the Muslims—a duty that has been lost for centuries

Before the caliphate, “maybe 85 percent of the Sharia was absent from our lives,” Choudary told me. “These laws are in abeyance until we have khilafa”—a caliphate—“and now we have one.” Without a caliphate, for example, individual vigilantes are not obliged to amputate the hands of thieves they catch in the act. But create a caliphate, and this law, along with a huge body of other jurisprudence, suddenly awakens. In theory, all Muslims are obliged to immigrate to the territory where the caliph is applying these laws.

These include the belief that there will be only 12 legitimate caliphs, and Baghdadi is the eighth; that the armies of Rome will mass to meet the armies of Islam in northern Syria; and that Islam’s final showdown with an anti-Messiah will occur in Jerusalem after a period of renewed Islamic conquest.

Now that it has taken Dabiq, the Islamic State awaits the arrival of an enemy army there, whose defeat will initiate the countdown to the apocalypse. Western media frequently miss references to Dabiq in the Islamic State’s videos, and focus instead on lurid scenes of beheading.

Choudary’s colleague Abu Baraa explained that Islamic law permits only temporary peace treaties, lasting no longer than a decade. Similarly, accepting any border is anathema, as stated by the Prophet and echoed in the Islamic State’s propaganda videos. If the caliph consents to a longer-term peace or permanent border, he will be in error.

Muslims can say that slavery is not legitimate now, and that crucifixion is wrong at this historical juncture. Many say precisely this. But they cannot condemn slavery or crucifixion outright without contradicting the Koran and the example of the Prophet. “The only principled ground that the Islamic State’s opponents could take is to say that certain core texts and traditional teachings of Islam are no longer valid,” Bernard Haykel says. That really would be an act of apostasy.

Eigentlich ist die Ideologie des IS sehr einfach (wenn natürlich auch verrückt) und wird von ihnen auch gar nicht versteckt. Wir (und damit meine ich eigentlich unsere politischen Führer) müssten nur einmal genau hinschauen und zuhören und dann auch bereit sein den Feind beim Namen zu nennen. Aber es ist für viele Politiker schon ein Graus, wenn sie Wörter wie „islamischer Extremismus“ oder „radikaler Islam“ in den Mund nehmen müssen. Es lebt sich viel einfacher wenn man nebulös von „Terroristen“ oder von „Irren“ redet – als würde es keinen Zusammenhang geben und als wäre das offensichtliche nicht schon längst jedem klar.

In der Zwischenzeit versuchen diese Politiker das Islam-Problem mit mehr Islam zu lösen. Sie reden mit Islam-Funktionären, fordern mehr Moscheen, Islam-Unterricht an Schulen und predigen weiterhin das Mantra „Islam bedeutet Frieden“. Es ist als würde man versuchen mit Öl ein Feuer zu löschen.

Das grundsätzliche Problem im Westen ist auch nicht wirklich der Islam. Der Islam ist natürlich eine Problem und sorgt für Terror, aber was ihn bei uns erst stark macht ist das fehlen einer Gegenkultur, einer westlichen Identität. Nur weil wir uns unserer eigenen Werte und Kultur schämen oder diese Werte gar nicht mehr bewusst kennen kann der Islam stark auftrumpfen.

Ich meine damit sicher nicht, dass wir uns nun Re-Christianisieren sollen. Wir sollten eher mit dem Selbsthass aufhören und uns wieder mehr bewusst werden, dass auch unsere westliche Welt eine Kultur und Werte hat die es Wert sind verteidigt zu werden und die von uns auch verteidigt werden dürfen.

Ein Anfang wäre, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, die wir vor einigen Jahrhunderten uns mühsam gegen religiöse Fanatiker erkämpft haben. Es wäre ein Fehler sie heute auf Grund des sich Beleidigt-Fühlens von anderen religiösen Fanatikern zu opfern.