Immer wieder hören wir Islamkritiker folgendes „Gegenargument“: „Islam? Es gibt nicht DEN Islam!“. Auf Vitzliputzlis-Blog fand ich neulich eine Antwort, welche ich sehr gut finde und euch nicht vorenthalten möchte. Auch ihr könnt diese in euren Diskussionen gut gebrauchen.

Frage: Islam? Es gibt nicht DEN Islam!

Antwort: Wieso gibt es dann den Zentralrat DER Muslime? Seiten wie Islam.de? Wieso gibt es viele Bücher über DEN Islam? Gilt der Koran nicht für ALLE Moslems?

Wieso bezeichnen sich Schiiten als auch Sunniten oder Wahabiten als Anhänger DES Islams? Verbinden die Moslems nicht grundsätzliche Glaubensregeln wie Demokraten bestimmte Grundsätze haben? Natürlich gibt es Unterschiede, aber Islam steht für eine Idee wie die Demokratie für eine andere Idee steht. Und um diese Grundideen und Grundregeln geht es. Nicht um die strittige Zahl von Heiligen oder die richtige Haarfarbe des Propheten.

Bei dieser absurden Betrachtungsweise gibt es auch nicht DIE Demokratie. Natürlich kann man alles sinnlos zu Staubkörnchen auseinanderdividieren. Nur bringt das für eine inhaltliche Auseinandersetzung nichts. Vermutlich wollen die Verwender dieses Arguments diese auch nicht. Sie scheuen die Diskussion über die problematischen und verfassungswidrigen Grundstrukturen des Islam.

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