Zur Zeit hält noch ein muslimischer Mörder ganz Toulouse in Atem, nachdem er einige Tage zuvor mehrere jüdische Menschen, darunter Kinder und noch einige Tage zuvor einige Glaubensgenossen, welche sich wohl seiner Auffassung nach erdreisteten gegen andere Muslime in den Krieg zu ziehen, ermordetet hatte.

Nachdem die Medien sich in den letzten Tagen schon darauf eingeschossen hatten, dass für diese Taten vermutlich nur ein Rechtsradikaler Täter mit fremdenfeindlichen Motiven in Frage kommen könnte, ist es nun ziemlich klar, dass es sich nicht um einen bösen Breivik-Nachahmer oder sonstigem Nazi handelt sondern um einen gläubigen Moslem.

In den Medien werden gläubige, praktizierende Moslems ja gerne mit „Salafisten“ betitelt, so kommt keiner so leicht auf die Idee, dass deren Taten ja irgendwie durch den Islam inspiriert und auch abgesegnet sein könnten. Auch (moderate?) Funktionäre von sogenannten Muslim-Verbänden springen freudig auf diesen Zug auf und stellen nach solchen Taten gleich klar, dass so etwas natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat und der wahre Islam eine friedliche und tolerante Religion sei:

Der Rektor der Pariser Moschee, Dalil Boubakeur, warnte nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP davor, dass man die muslimische Religion und extremistische Fanatiker wie den mutmaßlichen Serientäter von Toulouse nicht in einen Topf werfen dürfe. (Quelle: WON)

Die Dummen und Naiven gehen diesen Wölfen im Schafpelz natürlich auch gleich ordentlich auf dem Leim und kaufen das alles ab. Es wäre ja schon äusserst schmerzhaft, wenn man sich seine eigenen Gedanken über den Islam machen müsste um sich ein ungeschöntes Bild dieser Ideologie zu beschaffen.

Wäre der Täter ein Rechtsradikaler gewesen, so hätte es nun von Schlagzeilen gewimmelt wie „Rechter ermordete Kinder“, „Von Breivik inspiriert“, „Wann wird nun endlich der Rechtspopulismus verboten?“ oder „Wir müssen eine offenere Gesellschaft werden!“. Da sich nun aber herausstellt, dass der Attentäter ein Moslem war, muss man natürlich anfangen zu differenzieren und zu hinterfragen. Man muss nach Gründen suchen um die Schuld vom Islam abzuwenden und den Täter als verrückten Einzeltäter hinzustellen. Ein Vorgeschmack auf was in den nächsten Tagen auf uns zukommt bietet folgender Ausschnitt aus dem Live-Ticker von 20-Minuten (Hervorhebung durch mich):

 13:00
Mohammed M. habe eine sehr fragile Persönlichkeit und sei daher nicht berechenbar. Dies sagte ein Anwalt, welcher den Mann im Jahr 2004 wegen kleineren Vergehen verteidigt hatte, dem französischen TV-Sender BFM.
12:55
Eine Bekannte vom Mohammed M. erklärt gegenüber einem Reporter von «La Libération», der Mann habe als Kind in der Schule sehr oft gefehlt. Er sei auch sehr früh von der Schule abgegangen. Und: Derzeit sei der Mann arbeitslos gewesen.
12:46
Der französische Innenminister Claude Guéant erklärte, Mohammed M. sei eigentlich bloss ein kleiner Gauner gewesen. Dann sei er aber in Kontakt mit einer Salafisten-Gruppe in Toulouse gekommen. Dort sei er radikalisiert worden.

Wie wir sehen ist die Marschrichtung vorgegeben. Der Täter wird als verrückter Einzeltäter dargestellt werden, als verwirrter, labiler Psychopath bei dem etwas in seiner Kindheit schief gelaufen sein muss. Ausserdem war es ja schon ein Kleinkrimineller, die Salafisten (welche ja angeblich nichts mit dem wahren Islam zu tun haben) haben diese arme Seele dann nur noch irgendwie leicht manipulieren müssen.

Teilweise mag dies ja sogar stimmen. Vielleicht ist er labil und war schlecht in der Schule und leicht manipulierbar. Doch sagt das etwas aus, über die Ideologie die er sich ausgesucht hat? Durch seine Vorgeschichte ist er sicherlich anfällig für allerlei Rattenfänger und hätte unter anderen Umständen auch ein Nazi werden können, doch er hat sich für den Islam (vermutlich bedingt durch seine Herkunft und die Einflüsse die dadurch auf ihn wirken) entschieden und zwar für die rein, ursprüngliche und leider auch Korrekte Version des Islams.

Solche Leute sind besessen davon die Wahrheit zu vertreten und sie kennen nur die eine Wahrheit, ihre Wahrheit. Da nützt es nichts wenn irgendwelche Namensmuslime daherkommen und Märchen vom friedlichen Islam erzählen. Er weiss es ja besser, es ist ja auch nicht schwer einen Koran zu lesen und es dort schwarz auf weiss zu sehen, das der richtige Islam intolerant und gewalttätig ist – dazu muss man wirklich kein Experte sein, es genügt das man Lesen kann. Das hat auch nichts mit einer falschen Übersetzung zu tun, nein es ist eine traurige Wahrheit, solche abscheulichen Taten sind direkt durch den Islam legitimiert, einerseits durch den Koran oder andererseits wenn nicht im Koran explizit erwähnt durch die Worte und Taten von Mohammed, dem Religionsgründer des Islam.

Kann das wirklich sein, ist eine Religion nicht immer grundsätzlich „gut“? Ist es nicht so, dass Menschen in einen religiösen Text das hinein interpretieren was sie möchten, also auch schlechtes und dies eigentlich nichts mit der Religion an sich zu tun hat?
Nein, das ist leider nicht grundsätzlich so. Nicht jede Religion befolgt die Goldene Regel. Gewisse Religionen teilen die Menschen in Menschen erster und zweiter Klasse auf, in Angehörige und Nicht-Angehörige dieser Religion. Nicht-Angehörige sind für gewisse Religionen der letzte Dreck und unwürdiges Leben. Dies steht der Auffassung der Nationalsozialisten über Juden in nichts nach. Hierzu auch eine dazu passende (und beglaubigte, siehe „Al-Buchari Band 4, Buch 52, Nummer 177) Aussage von Mohammed über die Juden:

Der Prophet sagte, daß die Stunde nicht kommen wird, bis die Muslime die Juden bekämpfen und umbringen; bis der Jude sich hinter dem Stein und Baum versteckt und der Stein und der Baum sagen wird: Oh, du Muslim, oh, du Diener Allahs, dies ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, komm und bring ihn um! Bis auf Gargat dieser ist von den Bäumen der Juden. Es ist heute bekannt, dass die Juden diese Sorte von Baum pflanzen und pflegen.

Und nun fragt euch, könnte es sein das dieser Hass auf Juden andere Muslime inspirieren könnte ihrem grossen Vorbild (Mohammed) nacheifern oder kann es sein das viele Muslime die Juden nur hassen weil sie eine schwere Kindheit hatten? Liegt es am Gaza-Konflikt das viele Muslime Juden nicht mögen? Zu Mohammeds Zeit gab es diesen Konflikt noch gar nicht. Dafür gab es andere Konflikte zwischen Muslimen und Juden. Da die Juden nicht so gütig waren und freiwillig zum Islam konvertieren wollten, mussten sie mit Gewalt oder mit dem erpressen von „Schutzgeld“ dazu gezwungen werden. Wollten die Juden da nicht mitmachen, wurden ihre Siedlungen ausgelöscht, so zum Beispiel der jüdische Stamm der Banu Quraiza, welcher schon früh erkennen musste, wie grausam der Islam wirklich ist:

…Schließlich mußten sich die Quraiza ergeben, und der Prophet ließ sie im Gehöft der Bint Harith, einer Frau vom Stamme Nadjjar, einsperren. Sodann begab er sich zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl, einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die Quraiza geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet… (Quelle: Ibn Ishaq: Das Leben des Propheten. Aus dem Arabischen von Gernot Rotter. Kandern, 2004. S. 180)

Aber ist der Islam den nicht doch tolerant? Vielleicht ist folgendes mit der Toleranz des Islams gemeint:

In Folge der Exekution sind etwa 400 bis 900 Stammesangehörige der Banu Quraiza getötet worden.Zwei oder drei Anhänger der Quraiza sind durch Konversion zum Islam der Exekution entgangen. (Quelle: Norman A. Stillman: The Jews of Arab Lands. A History and Source Book. Jewish Publication Society of America, 1979. S. 16)

Wahrlich, eine tolerante Religion. Doch wir werden nicht Ruhen. Wir werden die harmlose Maske die der Islam sich aufgesetzt hat von seiner Fratze reissen und weiter aufzeigen, was uns mit dieser Ideologie erwartet.

Wir, die Aufgeklärten, werden immer mehr und wir werden weiterhin die Augen öffnen und dafür sorgen, dass niemand mehr auf Sätze wie „Islam heisst Frieden“ hereinfällt.

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8 Gedanken zu “Warum radikalisieren sich Muslime eigentlich?

  1. Ich denke nicht, dass hier per se der Islam in Sippenhaft zu nehmen ist. Hasserfüllte Passagen finden sich letztendlich auch zur Genüge in der Bibel oder in Texten bedeutender Vertreter der Christenheit. Herr Luther wird hier wohl eines der prominanten Beispiele sein.
    Bezüglich der jetztigen Situation gehe ich persönlich eher von einer Konfrontation verschiedener Weltbilder aus. Das „westliche“ Modell im weitesten Sinne konnte nahezu überall wurzeln. Für manchen ergibt sich hier jedoch kein greifbarer Leitfaden. Das Leben kann sinnlos wirken. Deswegen sind vor allen Konvertiten nach meiner Auffassung die radikalsten Islamisten, da ihnen der Boden unter den Füßen sprichwörtlich fehlt.

    1. Die Bibel ist aber nicht das direkte Wort Gottes. Das glauben nur Fehlgeleitete. Auch verkennst du den Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. Kannst du mir einen intoleranten oder gewalttätigen Vers aus dem neuen Testament nennen? Christen halten sich an das NT. Die Mehrheitsmeinung ist ja auch das das AT abrogiert wurde.

      Bitte beachte auch: https://schda.wordpress.com/2010/10/05/das-christentum-ist-genauso-schlimm/

      Ich frage mich, warum man immer andere Sündenböcke sucht, wenn das Offensichtliche doch auf der Nase liegt. Man muss nicht immer alles verkomplizieren, manchmal ist etwas schlechtes auch einfach nur etwas schlechtes.

      Ist es nicht merkwürdig, dass bei einer islamisch Motivierten Terror-Attacke das Christentum erwähnt wird? Warum tust du das. Zwei weitere Fragen: 1) Wieviele christliche Attentate gab es in den letzten Jahren? 2) Sind diese Attentate durch die christliche Lehre legitimiert? Und nun mach mal diese Überlegung mit dem Islam.

      1. Ich sehe die Welt nicht in Schwarz und Weiß, sondern in Graustufen.
        Im neuen Testament findet man Verse wie: „Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“ (in Lukas, Kapitel 19).

        1. Das ist im Kontext eines Gleichnisses und keine Aussage von Jesus. Das sagt überhaupt nichts über das Christentum aus.

          Schon lustig, wenn ich als Agnostiker das Christentum verteidigen muss.

          Vielleicht möchtest du noch meine obenstehenden Fragen beantworten?

            1. Was hat meine Meinung über obenstehendes Zitat mit den Zitaten aus dem Koran zu tun?

              Dein Beispiel stammt aus einer Geschichte die anscheinend von Jesus erzählt wird und eigentlich als schlechtes Beispiel dient. Es ist ja nicht so das Jesus hingeht und sagt, seht her, wer mich nicht als König will den erwürgt. Aber ich befürchte du kennst den ganzen Vers nicht und verstehst deshalb den Kontext nicht oder bist geistig dazu gar nicht in der Lage.

              Koranverse betrachte ich auch wie diesen Bibelvers auch im Kontext, nur ändert das im Gegenzug meistens nicht an derer intoleranter Botschaft. Dort heisst halt „dann tötet sie!“ wirklich „dann tötet sie!“.

    2. Hier noch ein Input:

      „Der Attentäter hat gegenüber den Ermittlern seine Motive für die Morde bestätigt: Er habe auf das Schicksal der Palästinenser, die Präsenz französischer Soldaten in Afghanistan und das Burka-Verbot aufmerksam machen wollen. Der 23-Jährige berichtete laut dem Nachrichtenportal der Zeitung «Le Figaro», er habe allein gehandelt und keinerlei Verbindung zu in Frankreich bekannten islamistischen Organisationen.“

      Nun kann man sich natürlich Fragen, warum er solche Motive hat, also warum er den Islam in seiner reinen Form praktiziert. Aber man kann nicht hingehen und sagen, das hat mit dem Islam nichts zu tun. Der Islam legitimiert es, dass zu seiner Verteidigung alle Nötigen Massnahmen ergriffen werden können. Auch Mord. Schon Mohammed hat seine Kritiker umbringen lassen. Auch mag der Islam es nicht, wenn man gegen ihn Krieg führt, was ja die Soldaten in Afghanistan scheinbar machen (Koranschüler bekämpfen werte auch ich als halbherzigen Krieg gegen den Islam).

  2. Bitte irgendetwas muß ich doch machen!
    Und die Welt sehe ich auch nicht in S/W.
    Eher doch in M/G, wie die Meisten!

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