Liebe Leute, Brüder und Schwestern. Ich wurde bekehrt! Ich habe erkannt: der Islam ist doch eigentlich gar nicht so schlimm. Vielfach haben wir einfach nur ein falsches Bild von ihm. Auch sein Ansehen beschmutzt durch so genannte Terroristen, die in seinem Namen Anschläge durchführen. Der Islam ist natürlich eine Religion des Friedens und der Toleranz, wie wir täglich erleben dürfen und was auch seit nun 1400 Jahren historische Realität ist. Allfällige Probleme Zuwanderern, aus islamischen Regionen, haben nichts mit der Religion zu tun, es ist sogar unmöglich dass die Religion auch nur irgendeine Rolle spielen könnte, nicht einmal eine Untergeordnete. Vielmehr ist die Ursache in anderen Dingen zu suchen. Zum Beispiel eine rückständige Herkunftsregion (Rückständig wegen verschiedenen Dingen, aber sicher nie wegen dem Islam), mangelnde Sozialisation, ausländische (imperialistische) Interessen in den betreffenden Herkunftsländer, mangelnde Schulbildung, der Zusammenbruch der Kontrolle über die Seidenstrasse, Perspektivenlosigkeit, und so weiter und so fort.

Weil die Botschaft des Islams so friedlich, tolerant und zu dem noch so überaus logisch ist… wie könnte ich da nein sagen? Wie könnte ich mich seiner Einladung verwehren? Bitte nennt mir fort an nicht mehr Isley Constantine, nennt mich:

Islam Constantine

Gerade vor kurzem gab es in Ägypten Demonstrationen der koptischen Minderheit (siehe Kairo: Massaker an Christen). Dabei kam es zu Eskalationen und Ausschreitungen. In der Folge verloren dutzende Menschen (hauptsächlich christliche Kopten) ihr Leben, als die Sicherheitskräfte einschritten.

Einige Kommentatoren, welche sicherlich die Situation in diesen Ländern bestens kennen und verstehen, haben unter anderem folgende, einleuchtenden Bemerkungen abgegeben:

Ägypten, schon im Altertum dicht besiedelt, hat im 20. Jahrhundert seine Bevölkerung verachtfacht und wuchert munter weiter. In Ägypten wohnen inzwischen mehr Menschen als in Deutschland. Unter solchen Umständen kommt es zu schweren sozialen Verwerfungen, egal welche Religionen, Wirtschafts- und Politsysteme usw. vorhanden sind.

(Lucius Mayer)

oder auch ein weiteres Beispiel messerscharfer Logik und Analyse:

Man schlägt den Sack und meint den Esel.Die Religion ist und bleibt ein Ausredeninstitut.Wenn etwas in einer Gesellschaft nicht mehr stimmt, wird nach Möglichkeiten gesucht, was dafür verantwortlich gemacht werden KANN! Dies muss nicht zwingend der Realität entsprechen, Hauptsache es trifft nicht die eigenen Interessen.Da bieten sich Andersartikeiten geradezu an, auch in der Schweiz ¨!!

(Walter Bossert)

Die Leute sehen Moslems die Christen unterdrücken und drangsalieren und schliessen daraus, dass dies etwas mit der Religion zu tun hat. Das ist natürlich ein viel zu einfaches Weltbild. Wenn ein Dschihad-Bomber Palästinenser einen israelischen Bus in die Luft sprengt, wenn einige tschetschenische Rebellen eine Schule in ihre Gewalt bringen um ihre Forderungen nach einem Kalifat zu unterstützen, wenn „wir“ vermehrte Integrationsprobleme von Menschen aus dem islamischen Kulturraum haben, wenn ein muslimischer Schüler in einer deutschen Schule sein Recht auf einen Gebetsraum einklagt, wenn in englischen Kantinen praktisch nur noch Halal-Essen zubereitet wird, wenn islamische Parallelgesellschaften mit eigener Rechtssprechung in westlichen Städten entstehen, wenn Voltaires „Mahoumet“ nicht mehr aufgeführt wird, wenn muslimische Schüler in Schulklassen vermehrt „auffallen“ oder wenn normal gekleidete Frauen in europäischen Städten durch muslimische Mitbürger als Schlampen bezeichnet werden – dann hat dies alles natürlich absolut nichts mit dem Islam zu tun. Die Gründe sind vielfältig, die Gründe sind logisch, sie sind einleuchtend, aber mit der Religion hat dies gar nichts zu tun. Dies wäre natürlich, wie gesagt, ein viel zu einfaches Weltbild. Ausserdem werden solche „Probleme“ gerne aus islamophobischen Gründen, meist von ungebildeten Lebensversagern, hochgespielt und sind hauptsächlich für Stammtisch-Debatten relevant.

Schauen wir uns einmal den Iran an. Vielen Leuten im Iran geht es vermutlich auch mehrheitlich nicht wegen dem Islam schlecht. Das Problem liegt eventuell schon an der Regierung, dass die halt im Moment islamisch geprägt ist, tut nichts zur Sache, hat eigentlich auch nichts mit dem Islam zu tun. Es könnte genau so gut eine christliche Regierung sein, unter der das Volk zu leiden hätte. Aber überlegt doch mal, zumindest haben die Leute dort ein richtiges Rechtssystem, die Scharia. Wie viel schlimmer wäre es, wenn  die Iraner das nicht hätten, wenn sie zum Beispiel in einer Anarchie leben müssten? Das ist doch eine Innovation, ein Fortschritt. Was hat denn die Pahlavi-Ära  diesen Menschen gebracht? Er war doch nur eine weitere westliche Marionette. Man muss ja auch nur mal in den Irak oder das besetzte Afghanistan schauen. Christliche Invasoren unterdrücken dort die Bevölkerung und sind verantwortlich für den Tod von Millionen Muslimen. Da muss man sich auch nicht wundern, wenn diese nun gegen die Kreuzritter zurückschlagen.

Also liebe Leser. Falls es dennoch irgendwelche Probleme mit dem Islam gibt, ich meine Abseits der Stammtische, dann sind meist wir (respektive ihr, die Nicht-Muslime) dafür verantwortlich zu machen. Ihr habt eure Bringschuld nicht geleistet. Aber keine Sorge, alles halb so wild. Die wenigen Probleme werden ganz sicher mit der Zeit einfach verschwinden, vermutlich sogar ohne dass man dafür gross etwas machen muss.

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5 Gedanken zu “Der Islam ist doch eigentlich gar nicht so schlimm

  1. Ich habe nie soviele lugen zusammen gesehen wie auf diese internet Seite.
    Sie mussen sich Schamen dies alles zu schreiben. Der Islam ist eine sehr aressieve und unterdruckende ideologie die nicht nur schadlich ist fur die ganze welt sondern ins besondere auch fur die millionen muslime die in unfreiheit und unterworfenheit ihr Leben fuhren mussen.

    1. Wie könnte denn etwas, das von Allah kommt, schädlich für die Menschen sein? Oder eigentlich, … ist es nicht egal ob es schädlich ist? Wenn es von Allah kommt, dann muss man die bittere Pille halt schlucken. Schliesslich verlangt er die Unterwerfung unter seinen Willen, er verlangt nicht, dass es uns gut geht.

  2. „Die Gründe sind vielfältig, die Gründe sind logisch, sie sind einleuchtend, aber mit der Religion hat dies gar nichts zu tun. Dies wäre natürlich, wie gesagt, ein viel zu einfaches Weltbild. Ausserdem werden solche „Probleme“ gerne aus islamophobischen Gründen, meist von ungebildeten Lebensversagern, hochgespielt und sind hauptsächlich für Stammtisch-Debatten relevant.“

    Es hat mit der Religion zu tun, aber nicht ausschließlich.
    Denn welches Weltbild ist einfach, dass welches komplexe Umstände auf der ganzen Welt auf einen einzigen Nenner bringen kann oder jenes welches verschiedene sich gegenseitig beeinflussende Faktoren sieht?

    Der zitierte Abschnitt ist wie das Schwert der Aufklärung ein unauflösbarer Widerspruch.
    Das Schwert sollte zum Pflug geschmiedet werden, weil das Schwert eben nicht die einzige Lösung sein kann und im Gegensatz zur Aufklärung steht. Diese setzt auf die Vernunft des Einzelnen und dessen Ermündigung… ob man auch mit einem Schwert in einen solchen Zustand versetzt werden kann… bezweifele ich an dieser Stelle.

    Übrigens zu dem Christentum Fail Beitrag: Wahrscheinlich ist es fundamental zu glauben, dass man seinen Nächsten wie sich selbst lieben soll und dieser Nächste JEDER ist/sein sollte.
    Vielleicht ist das Schwert gegen den Nächsten die Lösung die wir uns hier in diesem Blog auch gegen uns geführt sehen wollten. Aber nein, das wäre zu einfach 😉

    1. Welch ein dümmlicher Kommentar, von einem Menschen, der noch dümmer zu sein scheint als sein hier verfasster Kommentar.

      Vom komplexen Umständen wird gesprochen ohne sie zu benennen und von „sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren“ gesprochen. Großzügig werden diese auch nicht benannt, denn der Kommentator ist wie wir festgestellt haben ein sehr dummer Mensch. Hier betreibt er mit solchen Begriffen lediglich Mimikri und meint schon dadurch sich der Riege der denkenden Menschen angeschlossen zu haben.

      Zu guter Letzt beweist unser dümmlicher Bote seinen simplizistischen Geist dadurch, dass er den Schwert der Aufklärung tatsächlich für einen Schwert hält und nicht etwa für das was es hier ist und repräsentiert wird. Nämlich die Feder, bzw. Blog mit dem Aufklärung betrieben wird. Daher ist es fraglich ob der Betreffende tatsächlich mit einem Pflug umgehen könnte, denn dazu bedarf es eines Mindestmass an Auffassungsgabe, was unser Guter bewiesenermassen nicht besitzt.

      Wie verachtenswert seine eigene Dummheit derart zu exponieren und dabei auch noch den Begriff „Zen“ zu missbrauchen. Bei Telepolis wäre der Dümmling definitiv besser aufgehoben.

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