Eine kurze Verschnaufpause für den Islam. Damit ich nicht nur einseitig auf der Friedensreligion draufhaue, auch mal etwas über das Christentum.

Christianity Fail
"Christentum": Der Glaube das ein kosmischer, jüdischer Zombie, welcher sein eigener Vater war, dir das ewige Leben schenken kann, wenn du symbolisch sein Fleisch isst und ihm telepathisch mitteilst, dass du ihn als deinen Herrn akzeptierst, so dass er eine böse Macht von deiner Seele entfernen kann, welche in der Menschheit existiert, weil eine aus einer Rippe erschaffene Frau von einer sprechenden Schlage verführt wurde eine verbotene Frucht von einem magischen Baum zu essen... - ja, das macht absolut Sinn.

Ich muss jedoch anmerken, dass mir die christliche Religion, auch wenn ich sie nicht gerade logisch finde und auch sie ihre Schattenseiten hat, immer noch ein wenig sympathisch ist. Sie kann einem, wenn man den möchte, ein gewisses moralisches Rahmenwerk geben. Wenn man nicht gerade ein Fundi ist, und nicht alles aus der Bibel wörtlich nimmt, sondern eher als philosophisches Leitwerk betrachtet, dann denke ich kann der christliche Glaube durchaus positiv wirken. (Siehe auch die Meinung von Ayaan Hirsi Ali: „Ayaan Hirsi Ali: Islam Needs More Competition„)

Die Institution „christliche Kirche“ ist natürlich etwas anderes als das Christentum. Man kann sich streiten, ob die einzelnen Kirchen die Lehre im Sinne ihres Erschaffers (in diesem Fall „Jesus„) verstehen und auch vertreten. Ist es zum Beispiel wirklich notwendig, dass katholische Geistliche (Priester, etc.) keine Familie haben dürfen? Solche Zwänge sind natürlich schon mitverantwortlich für eine gestörte Sexualmoral, die vielen Missbrauchsfälle durch Geistliche oder dass sich Geistliche heimlich ihr Sexualleben erfüllen (müssen).

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3 Gedanken zu “Christentum Fail

  1. „Ist es zum Beispiel wirklich notwendig, dass katholische Geistliche (Priester, etc.) keine Familie haben dürfen?“
    Nein! Das Zölibat ist auch erst eine sehr späte Entwicklung gewesen, die unter dem Einfluß des Mönchstums und (soweit ich weiß) Verleihung weltlicher Lehen an Geistliche entstand! (Auf die Art erhielt der Lehnsherr das Lehen nach dem Tode zurück! Wo keine Kinder, keine Ehefrau – kein Erbe!) Es war wohl de facto eine Art Geschäft zwischen weltlichem Lehnsherr, der mit dem Lehen den Geistlichen wirtschaftlich absicherte und der es für Ihn verwaltete, wofür der Beliehene (durch Kinder- und Ehelosigkeit) auf den Erbanspruch verzichtete!
    Ansonsten; die Bibel ist KEIN Geschichtsbuch – obwohl geschichtliche Ereignisse verarbeitet werden – hat diesen Anspruch auch nie erhoben! Wie mein Religionslehrer es formulierte: „Die Bibel ist eine Sammlung von Texten verschiedenster Autoren, die, innerhalb ihres Zeit-, Geschichts-, Erkenntnis- und Gesellschaftsrahmens, ihre Erfahrungen mit Gott darstellen!“
    Ich denke, das ist sehr gut auf den Punkt gebracht!
    Insofern finde ich das anfängliche Bild und den Text unpassend!

    1. Wenn man die Bibelgeschichten wörtlich nimmt und dadurch z.B. die Evolution verleugnet oder sie als „Theorie“ abtut, dann ist das Bild sicher provozierend. Wenn man Jesus eher als Philosophen betrachtet, dann könnte man das ganze mit einem Augenzwinkern sehen.

  2. Ich hoffe, Du hast mir jetzt nicht unterstellt,daß ich die Bibel wörtlich nehme, oder die Evolution verleugne (Huch, gibt es jetzt auch schon „Evolutionsleugner“? 😉 ).
    Aber mehr als ein „Philosoph“ ist Jesus für mich schon!
    Enorm verkürzt (und burschikos), aber dennoch, meine Auffassung des wesentlichen Unterschiedes zwischen Christentum und allen anderen Religionen.
    Die entscheidende Botschaft (Die frohe Nachricht; Evangelion) lautet: Leute, hört auf euch Gedanken übers Jenseits zu machen! Das Thema ist erledigt! Opfern, „gute“ Menschen zu sein um in den „Himmel“ zu kommen, ist alles Quatsch! (Der „Opfertod“ Jesu ist das Symbol dafür. Wobei es sogar völlig wurscht ist, ob historisch oder nicht, die Botschaft ist wichtig!)
    So, und nachdem das geklärt ist, kümmert euch ums LEBEN, um euren Nachbarn, Mitmenschen, um die Erde. Statt immer ein „Leben“ nach dem Tod in den Mittelpunkt zu stellen, fordert das Christentum im Grunde das Gegenteil, da das Thema Heilserlangung endgültig geklärt ist. Punkt.
    (Ist das nicht tatsächlich eine frohe Botschaft, eine die zum Freuen, Tanzen, Lachen geradezu herausfordert!)
    Leider muß man den „christlichen“ Institutionen bescheinigen diese frohe Botschaft selbst vergessen zu haben. Na ja, auch Priester, Pfarrer etc. sind Menschen!´
    Wie sehr dies vergessen wurde zeigt für mich eine Szene aus der Name der Rose, in der ein alter Mönch erklärt Lachen wäre Teufelswerk, da es die menschlichen Gesichtszüge tierisch verzerrt! Die Hochzeit von Kanaan, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelt – damit die Hochzeitsgäste fröhlich zechend weiterfeiern können – ist da völlig vergessen!

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