(Übersetzung des „Citizen Warrior“-Artikels Aren’t You Being Religiously Intolerant?„, Februar 2009)

Dies ist ein weiter Artikel aus unserer Reihe „Antworten auf Einwände„.

Religiöse ToleranzBeinahe jeder in der freien Welt hat die feste Überzeugung, dass Menschen das Recht haben an das zu Glauben, an was sie möchten. Selbst überzeugte Atheisten, werden dieses Grundrecht verteidigen. Wenn nun Leute jemanden (dich, zum Beispiel) eine Religion wie den Islam kritisieren hören, dann kann dies die Gefühle von ihnen verletzen, obwohl sie selber keine Ahnung über den Islam haben. Dies, weil sie vielleicht annehmen, dass der Islam nur eine Religion wie jede andere ist.

Die negative Reaktion auf deine Islamkritik ist häufig ausgeprägter, wenn die Person ein Anhänger einer anderen Religion ist, da sie deine Kritik am islamischen Totalitarismus als eine Bedrohung für die Religionsfreiheit empfinden und sie werden den Islam oft nur aus diesem einzigen Grund heraus verteidigen.

Wie kannst du auf diesen Einwand reagieren? Hier sind einige Ideen:

  1. Ich setze mich sogar für religiöse Toleranz sein. Wie soll man mit einer religiös intoleranten Religion umgehen? Was soll man mit einer Religion tun, welche versucht andere Religionen aufzuhalten, zu unterminieren oder gar abzuschaffen? Wenn man die Religionsfreiheit schützen möchte, dann sollte man besser dafür sorgen, dass die aggressive, intolerante Religion an der kurzen Leine gehalten wird. Man sollte darauf achten, wie sich deren Anhänger verhalten und man sollte verhindern, dass deren Anhänger an die Macht gelangen, weil dies das Ende der religiösen Toleranz bedeuten würde.
  2. Es gibt im Islam zwei Aspekte. Der eine ist der religiöse, der andere ist der politische. Im religiösen Bereich geht es um Fasten und Gebete. Im politischen Bereich geht um das Unterwerfen von Nicht-Muslimen, hinarbeiten auf das Ziel die Scharia (das „göttliche“ Recht) überall einzuführen, wo sie noch nicht gilt und die Rechte der Frauen zu unterdrücken. Islamische Fundamentalisten glauben nicht daran, dass man den religiösen vom politischen Teil trennen kann, da gemäss dem Koran und den Aussagen von Mohammed diese Bereich untrennbar sind. Es steht im Koran über siebzig Mal, dass ein guter Moslem dem Beispiel von Mohammed folgen soll.
    Jedoch gibt es einige Menschen, welche sich selbst als Moslems bezeichnen, die keine Probleme damit haben die Grundsätze des Islams zu brechen und diese beiden Bereiche trennen. Sie möchten nur den religiösen Teil des Islams, welcher privat ist, praktizieren und persönlich habe ich gegen diese Entscheidung nichts einzuwenden. Ich bin der Überzeugung, dass sie jedes Recht haben, dies so zu tun.
    Aber es obliegt denjenigen von uns, welche möglicherweise die politischen Implikationen ertragen müssen, über die politischen Aspekte der islamischen Lehre informiert zu sein. Diese Lehren haben einen Einfluss auf Nicht-Muslime und grenzen die Menschenrechte der Frauen ein und dies ist nicht akzeptabel.
    Im Moment, an vielen Orten innerhalb der freien Welt, gibt es muslimische Frauen, welche nicht ihre vollen Freiheitsrechte ausleben können, da diese Gebiete politische von islamischen Extremisten kontrolliert werden, welche niemals mit ihrem unermüdlichem Langen nach politischer und gesetzlicher Kontrolle aufhören. Es gibt Gebiete in Großbritannien, Deutschland und Frankreich in denen die Scharia legal praktiziert wird (Beispiele hier und hier). Die Regierungen haben dem islamischen Druck nachgegeben. Dies muss gestoppt werden, da der Druck für mehr Zugeständnisse niemals aufhören wird. Es ist die religiöse Pflicht eines jeden gläubigen Moslems dafür zu sorgen, dass die islamische Rechtsprechung auf der ganzen Welt gilt.
    In den Vereinigten Staaten beeinflussen islamische „Faschisten“ Lehrbücher, so dass Studenten über die wahre Natur des Islams und die gewalttätige und aggressive Geschichte der Islamischen Expansion getäuscht werden. Dies ist ein Bruch der Trennung von Staat und Kirche. Es ist ein Beispiel für die endlose politische Aggression der islamischen „Faschisten“ und wir dürfen ihnen nicht nachgeben. Es geht hier nicht um die Unterdrückung der Religionsfreiheit. Es ist die Unterdrückung von unfairen, einseitigen, freiheits-verneinenden politischen Praktiken (welche als religiöse Pflicht ausgeführt werden).
  3. Nach der Reformation und nach vielen Jahren der Verfolgungen und von Krieg hat das Vereinigte Königreich eine neue Richtlinie etabliert, welche auch heute noch das Grundgerüst für unsere heutige, religiöse Toleranz bildet. Jede Religion oder Sekte kann anbeten, wen sie möchte, ohne Angst auf Verfolgung durch die Regierung oder irgendjemanden sonst.
    Kirchen, welche einst ein Monopol genossen, wehrten sich gegen diese neue Regelung. Sie waren intolerant gegenüber anderen Religionen. Das Vereinigte Königreich sagte ihnen dann, dass sie tolerant gegenüber anderen Religionen sein müssen, oder nicht mehr in diesem Land erlaubt sein werden. Wenn man darüber nachdenkt, ist dies der einzige Weg, wie religiöse Toleranz funktionieren kann. Man kann nicht einer intoleranten und aggressiven Religion erlauben zu regieren.
    Im Moment predigen 75% der Moscheen in den Vereinigten Staaten Hass gegen Nicht-Muslime. Dies ist eine gefährliche, religiöse Intoleranz. Man kann nicht tolerieren, dass es eine Religion gibt, welche intolerant Gegenüber anderen Religionen ist. Das ist eine totalitäre Einstellung und eine Bedrohung der Religionsfreiheit. Jeder hat sich an gewisse Prinzipien zu halten oder das System funktioniert nicht. Wenn man also kritisch gegenüber dem islamischen Totalitarismus und seiner übermässigen Bevorzugung ist, dann hilft man in der Tat der Religionsfreiheit zu überleben.

Dies waren drei Antworten auf den Einwand, dass man religiös Intolerant sei. Ich lade dich ein – nein, ich dränge dich, ich fordere dich heraus – eine weitere, bessere Antwort hervorzubringen und diese im Kommentarbereich zu hinterlassen.

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2 Gedanken zu “„Bist du nicht religiös intolerant?“

  1. Der, der Dich als religiös intolerant bezeichnet, findet offenbar, dass Intoleranz etwas Schlimmes ist. Das ist doch schon ein wunderbarer Ansatzpunkt für ein Gespräch!

    Etwa so:

    „Wunderbar, ich stimme zu 100% mit Dir überein, dass Intoleranz etwas Schlimmes ist. Ja, wir müssen unsere Kultur der Toleranz, des Pluralismus und der Freiheit vor dem Einbruch der Intoleranz schützen. Dahin geht mein ganzes politisches Denken und Streben. Was sind denn Deine Ideen und Vorschläge zu diesem Thema?“

    „Wie gedenkst Du denn, die Toleranz, die Dir ja offenbar auch sehr wichtig ist, vor ihren Feinden zu schützen?“

    „Wie kann man eine tolerante Kultur vor ihrer Abschaffung durch ein intolerantes, durch tradierte und verinnerlichte Normen auf Vorherrschaft und Machtübernahme angelegtes soziales Subsystem schützen?“

    „Wie tolerant kann man maximal sein, um der Aufgabe gerecht zu werden, ein auf Toleranz aufgebautes Gesellschaftssystem vor seinen intoleranten Gegnern zu schützen? Darf die gleiche Toleranz in gleichem Mass gegenüber Toleranten wie Intoleranten geübt werden?“

    „Ist es schon intolerant, wenn man nach einer gründlichen Analyse die Normen eines sozialen Subsystem als intolerant erkennt und diese Erkenntnis klar ausspricht? Bedeutet Toleranz, sich blind zu machen für alle konkreten Unterschiede? Bedeutet Toleranz nur Nettigkeit: Niemanden zu verletzen? Selbst wenn dafür bittere und besorgniserregende Fakten verschwiegen werden müssen?“

    „Was sagst Du zu dem folgenden, vor Hohn triefenden Ausspruch des NS-Propagandministers Joseph Goebbels:

    ‚Das wird immer einer der besten Witze der Demokratie bleiben, daß sie ihren Todfeinden die Mittel selbst stellte, durch die sie vernichtet wurde.‘

    Wie kannst Du verhindern, dass die Toleranz zur Vernichtung des toleranten Systems ausgenutzt wird? Was musst Du tun, wenn Du ein solches intolerantes System ausgemacht hast?“

    „Wenn Du jetzt immer schön nett bleibst zu den Intoleranten: Was wirst Du dann Deinen Enkeln sagen, wenn die Intoleranten durchmarschieren und das von ihnen angestrebte totalitäre System installieren? Wirst Du ihnen ins Gesicht sehen können und sagen: Liebe Enkelin, es tut mir so furchtbar leid, dass Du nun als Mensch zweiter Klasse leben musst, dass Du unterdrückt, sexuell ausgebeutet, unfrei und eingesperrt leben musst. Aber ich kann nichts mehr für Dich tun. Das ist leider die Folge davon, dass ich vor 40 Jahren besonders nett und tolerant sein und bei niemandem anecken wollte. Sorry nochmal.“

  2. Ich bin religiös Tolerant aber ich lasse mir meinen Glauben durch den Islam nicht vermießen.Jeder kann seine Religion leben wie er möchte,aber Muizzinrufer will ich nicht.Denn wir Christen dürfen ja unseren Glauben Islamischen Ländern auch nicht leben nur heimlich . Wenn man erwischt wird ,wird man von den Islamfanatikern ermordet und die Muslime die nicht so Fanatisch sind lassen dies zu.Ich erwarte von den Islamischen Glauben das sie uns Christen Respektieren und in Ruhe lassen,wir tun es ja auch.Evangelische Kirchen werden in einem Christlichen Lan abgerissen und entweiht,dafür wachsen aber immer mehr Moscheen in unserem Land.Warum lässt die Politik und die Kirche das zu.Ich vermute,das unsere Regierungsbeamten,kaum noch einer Kirchlichen Gemeinschaft angehören und ihne das egal ist,das immer mehr Moscheen in unseren Christlich geprägten Ländern gebaut werden.So schleichend macht sich der Islam in unserem Land breit und keiner will es merken,was der Islam wirklich vor hat,bis es zu spät ist.Dann verfolgen uns die Islamisten in unserem eigenen Christlichen Land und keiner wert sich.Wir werden ins Miitelalter durch den Islam zurückgeführt und die Frauen müssen sich wieder verstecken und sind ihrer Rechte durch die Mittelalterlichen Gesetze des Islam enthoben.Wollt ihr Deutschen Christen euch das gefallen lassen.

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