Fakten – Fiktionen“ hat einen kurzen Beitrag gebracht, über einen sehr lesenswerten Artikel auf „Welt Online“ zur wieder aufgeflammten deutschen Integrationsdebatte. Man kann sich über Thilo Sarrazin empören und seine Thesen/Fakten für falsch halten. Ob sie dass sind ist erstens eine andere Sache und zweitens kann man ihm zugestehen, dass er die längst überfällige Diskussionsdebatte endlich angestossen hat. Auf einmal trauen sich selbst die konservativen Politiker wieder konservativ zu sein. Zwar löst dies auch vermehrt den mütterlichen Gutmenschen-Instinkt aus und die selbsternannten Retter der Unterdrückten und Minderheiten stellen sich schützend vor ihre Schützlinge.

Doch es geht hier ja zum Glück nicht um das vertreten von braunem Gedankengut. Es geht hier um die Wahrung und Stärkung unserer sogenannten westlichen Zivilisation. Es geht um die Wahrung der Demokratie und der universellen Menschenrechte. Irgendwann wird vielleicht auch noch der letzte Gutmensch einsehen, dass die Muslime keine schwache Minderheit sind und dass es so etwas wie einen friedlichen Islam nie gegeben hat, nicht gibt und nie geben kann. Denn der Islam, der mit dem Grundgesetz kompatibel ist, müsste die Scharia zu grossen Teilen verwerfen – folglich wäre dies kein Islam mehr, sondern eine neue Religion, welche aus dem Islam entstanden ist und jeder der sich als angehöriger dieser Religion bezeichnet und sich auch als Muslim bezeichnet, würde von den orthodoxen Muslimen im besten Fall belächelt werden, im schlimmsten Fall als Apostat getötet werden.

Selten so einen guten Artikel von einem relativ Unbekannten gelesen! Reinhard K. Sprenger heißt der Mann, der nur unter Lesern von Management-Literatur einen Namen hat. Aber lesen Sie selbst! Fünf Sterne! Hier ein paar Zitate (…) Weiterlesen

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2 Gedanken zu “Moslem-Integration: Manchmal heißt ein Problem lösen, sich vom Problem zu lösen! (via Fakten – Fiktionen)

  1. In der Welt des Islam hingegen, gelingt es nur den Muslimen sich zu entwickeln und Anschluss an die Moderne zu finden, die sich von der politischen Tradition der Imam-Sache befreien koennen- das ist den Muslimen in Sued-Ost Asien gelungen.
    Die Muslime des suedlichen Mittelmeerraumes bleiben dagegen bei der Suche nach dem wahren Imam und so gehoert die Zukunft bei ihnen den religioesen Eiferern, den Fundamentalisten, nicht jenen Muslimen die durch die Vergegenwaertigung des grossen Averroes einen neuzeitlichen Averroeezismus ins Leben zu rufen versuchen.

    1. Ich bin mir nicht sicher ob du manchmal statt „Imam“ eigentlich „Islam“ meinst? Ausserdem gibt es auch bei den Muslimen in Indonesien, Malaysia und auch Thailand starke Radikalisierungstendenzen. Sicherlich noch nicht vergleichbar mit Saudi Arabien oder dem Iran, aber auch dort brennen Kirchen, werden Christliche Gottesdienste verboten und gestört und anderer Druck auf Nicht-Muslime ausgeübt.
      Es ist halt ein Dilemma, das sich selbst moderate islamische Strömungen immer wieder auf den ursprünglichen Kern des Islams zurückbesinnen können und auch werden. Dieser Kern existiert nunmal, er ist bekannt, er ist nicht verfälscht und er sorgt dafür dass die „moderaten“ Muslime von den Fundamentalisten dazu gedrängt werden können, wieder die ursprüngliche Lehre zu befolgen. Denn die ursprüngliche Lehre ist ja (leider) die korrekte. Wird der Islam anders ausgelegt, ist ja das streng gesehen kein Islam mehr, folglich wären sie auch keine Muslime.

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