Einige Islam-Apologeten, welche irrtümlicherweise vermuten, dass es sich beim Islam um eine friedliche Religion handelt, kommen häufig mit dem Einwand, dass Kirchen und Synagogen während Jahrhunderten neben Moscheen standen. Sie werten dies als ein Zeichen der religiösen Toleranz des Islam. Sie könnten nicht falscher liegen. Sie könnten genausogut behaupten, dass Juden, Christen und Muslime in Al-Andalus friedlich nebeneinander, als gleichberechtigte Menschen lebten.

Die korrekte Erklärung liefert (auf englisch) in einer Talkshow von Bill Maher die bekannte Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali (ca. ab 5:35, aber der Anfang ist auch sehr interessant):

Die Kurzfassung für Eilige:

  • Die anderen Gotteshäuser werden neben Moscheen nur bedingt geduldet (gegen Schutzgeld)
  • Die Nicht-Muslime müssen ein Schutzgeld bezahlen, die Dschizya
  • Die Nicht-Muslime erhalten durch das Bezahlen des Schutzgeldes den Dhimma-Status (Bürger zweiter Klasse, mit viel weniger Rechten als Muslime und starker Repression durch Muslime ausgesetzt)
  • Die anderen Gotteshäuser durften nicht erweitert oder renoviert werden
  • Die anderen Gotteshäuser durften/dürfen nicht höher sein als die Moscheen
  • Es darf kein Gebet/Gesang nach draussen dringen, so dass Muslime sich provoziert fühlen könnten

Wahrlich, was für ein Zeichen von Toleranz und religiösem Frieden! Ein Relikt aus alten Tagen? Ja. Würde heute so sicher nicht mehr vorkommen? Leider doch, nur werden dann häufig andere Namen verwendet.

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