Auf meinen Streifzügen durch die unendlichen weiten des Internet, bewege ich mich ab und zu auf der Webseite des Tages Anzeigers, einer Schweizerischen Zeitung. Durch die Minarett-Initiative wurde schweizweit die Diskussion um den Islam erst recht angestossen und diese Zeitung berichtet auch immer häufiger über islam-bezogene Themen. Ab und zu wird zu einem Online-Artikel auch die Kommentarfunktion freigeschaltet, so dass die Leser ihre Meinung, nach Vorabprüfung durch die Redaktion, publizieren können. Eine Schreibern, „Chadischa L.“, ist mir hierbei aufgefallen, weil sie sich häufig positiv über den Islam geäussert hat. Nun, es steht natürlich jedem frei, seine Meinung zu äussern, ob diese nun stimmt oder nicht, sei einfach mal dahingestellt.

Wenn man mit Menschen über dem Islam diskutiert, dann trifft man in der Regel auf folgende Personen-Gruppen:

  • Nicht-Muslime:
    • Haben keine Ahnung vom Islam, aber finden (selbst sachliche) Kritik am Islam schlecht und rassistisch
    • Haben sich mit dem Thema ausgiebig beschäftigt und verstehen Kritik am Islam
    • Kennen sich mit dem Thema nicht aus, aber hören trotzdem zu (diese Gruppe ist so gering, sie ist auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten)
    • Idioten die generell alles Fremde schlecht finden, auch wenn sie es gar nicht kennen
  • Muslime:
    • Muslime die sich Muslime nennen, aber eigentlich keine Ahnung von ihrer Religion haben (z.B. Koran nie gelesen, Lebensgeschichte von Mohammed unbekannt), sich aber trotzdem bei der kleinsten Kritik schützend vor ihre Religion stellen
    • Muslime die den Islam gut kennen, aber um diesen zu schützen, den Islam verfälscht (als friedlich) darstellen
    • Muslime die den Islam gut kennen und die islamischen „Weisheiten“ auch unverfälscht weiter predigen

Da ich mich gerne schlau mache, habe ich versucht herauszubekommen, was Leute wie Chadischa L. denn antreibt. Via Suchmaschine fand ich sogleich auch ein paar Interessante Links, so z.B. zur Seite der „Albanisch Islamischen Gemeinschaft Kreuzlingen„. Dort findet sich ein Beitrag von Chadischa L. über die Kindererzeihung im Islam. Da sie einerseits Lehrerin zu sein scheint und andererseits eine moslemische Konvertitin ist, kann sie sicher zu diesem Thema Auskunft geben (ob das sinnvoll oder gar geistreich ist, ist natürlich eine andere Frage). Wie auch immer, ich möchte mich gar nicht weiter mit dieser Person beschäftigen, denn wie wir wissen, sind die Konvertiten ja sowieso immer die schlimm.. diejenigen, die am besten Bescheid wissen. Jedenfalls bietet die genannte Webseite einige kuriose Ausflüge in das Fantasieland des Islams. Ein ungeübter Mensch könnte nach der Lektüre der Webseite schon fast zum Schluss kommen, dass der Islam eine friedliche Religion sei – wir, die uns schon länger mit diesem Thema befassen und deren Gehirn nicht gewaschen wurde, wissen dies natürlich besser.

Es gibt eine Seite „25 Fragen zum Islam“ und ich muss mich fragen, ob man hier als Leser bewusst angelogen wird, oder ob die Schreiberlinge es einfach nicht besser wussten. Schauen wir uns einige exemplarische „Weisheiten“ an, welche uns die Webseite verkaufen möchte:

1) Was bedeutet das Wort „Islam”?
Islam bedeutet Frieden machen und Hingabe. Frieden machen heißt, daß der Gläubige mit sich selbst und mit seiner Umgebung in Frieden leben soll.

Zur Einführung bereits eine dreiste Lüge. Mittlerweile sollte jedes Kind wissen, dass Islam nicht „Frieden“ heisst (ja, nicht einmal Frieden im islamischen Sinn), sondern „Unterwerfung unter Allah„.

3) Was bedeutet die Bezeichnung „Muslim”?
Der Bedeutung des Wortes nach ist ein Muslim jemand, der sich freiwillig dem Willen Gottes hingibt und das Friedenmachen als seine Aufgabe ansieht. … Im weitesten Sinne ist ein Muslim jemand, der sich freiwillig und bewußt dem Willen Gottes hingibt. Deswegen waren alle Propheten, – die dem Propheten Muhammad vorausgingen, ebenfalls Muslime. Der Koran erwähnt in besonderer Weise Abraham, der lange vor Moses und Jesus lebte und der „nicht Jude und nicht Christ”, sondern „Muslim” war (Koran 3:67), (…)

Freiwillig ist vermutlich, wenn man nicht mehr länger die Zwangssteuer für Dhimmis zahlen möchte, nicht als Sklave unter muslimischer Herrschaft oder einfach nur seinen Kopf behalten möchte. Ein Muslim ist natürlich einfach ein Mensch, welcher sich Allah unterwirft/ergibt. Und auch interessant, Jesus war ein Muslim – was man alles aus dem Koran erfährt, das hatte er uns selber damals alles gar nicht gesagt – war vermutlich einfach zu schüchtern. Hier wieder einmal schön zu sehen, wie Muslime ihren Glauben anhand von Fakten aus eigenen Quellen zu beweisen versuchen.

5) Beten die Muslime Muhammad an?
Nein. Die Muslime beten weder Muhammad noch irgendeinen anderen Propheten an. Die Muslime erkennen alle früheren Propheten an, so Adam, Noah, Abraham, David, Salomo, Moses, Jesus und alle anderen (…)

Die Praxis schaut in den meisten muslimischen Ländern (und auch langsam hier im „Westen“) anders aus. Mohammed wird zwar nicht gerade angebetet, doch ist er für Muslime das grosse Vorbild, welches Nachzuahmen gilt. Wäre ja kein Problem einem guten Vorbild nachzueifern, doch für westliche Masstäbe ist dieser Mohammed leider nur bedingt als Vorbild brauchbar. Mohammed war z.B. im Gegensatz zu Buddha oder Jesus ein Kriegsherr. Er liess männliche Kriegsgefangene hinrichten (wenn sie bereits Schamhaare hatten) und versklavte deren Frauen und Kinder. Weibliche Sklavinnen durften auf seine Anweisungen vergewaltigt werden. Er selber heiratete die sechsjährige Aischa und hatte mit ihr Geschlechtsverkehr als sie gerade einmal neun Jahre alt war, was selbst für damalige Verhältnisse sehr früh war. Vielleicht ist es also besser, wenn dieser „Mensch“ nicht angebetet wird, es wäre aber noch besser, ihn nicht als Vorbild zu nehmen.

6) Was sagen die Muslime über Jesus?
(…) Er wurde nicht gekreuzigt, sondern in den Himmel erhoben (Koran 3:54-55). Die Sure Maryam (19) beschreibt die Wunder Jesu in den Versen 27-34.

Hier ist der Koran wieder einmal schlauer, als zum Beispiel die Bibel. Jesus wurde also nicht gekreuzigt. Wenn das im Koran steht, dann muss es wohl so sein. Es hat bestimmt nichts damit zu tun, dass Mohammed sich von anderen Religionen inspirieren liess, aber einige Passagen absichtlich oder aus Versehen verfälschte.

10) Was erwartet den Muslim nach dem Tod?
Gott ist gerecht, und damit Er Seine Gerechtigkeit ausüben kann, gibt es im Islam das Prinzip der Verantwortlichkeit. Die Menschen, welche Gutes tun, werden belohnt, und diejenigen, welche schlechte Dinge tun, entsprechend bestraft. Deshalb hat Er das Paradies und die Hölle geschaffen, in die der Mensch unter bestimmten Voraussetzungen gelangt.
Die Muslime wissen, daß das gegenwärtige Leben nur von kurzer Dauer ist und daß darauf ein anderes folgt. Das diesseitige Leben ist eine Prüfung, und wenn wir diese Prüfung bestehen, wird uns ein ewiges Leben der Glückseligkeit in der Gemeinschaft von aufrichtigen Menschen im Paradies zuteil.

Weil das diesseitige Leben ja nur eine Prüfung sein soll, sprengen sich einige unserer muslimischen Mitbewohner auch mal gerne in die Luft und reissen dabei ein paar Ungläubige (= Nicht-Muslime) mit in den Tod. Anders als es hier bei Punkt „10“ behauptet wird, ist im Kampf für den Islam zu sterben nämlich die einzige garantierte Eintrittskarte in das muslimische Paradies. Für weibliche Muslime ist der einzige sichere Weg ins Paradies, wenn ihr Ehemann mit ihr zufrieden ist, wenn er stirbt. Aber vielleicht haben Frauen ja sowieso keine Lust auf 72 Jungfrauen… oder Weintrauben.

11) Was passiert mit einem „Ungläubigen” nach dem Tod und gibt es Sünden, die Gott nicht vergibt?
Der Koran (99:7-8) sagt klar: „Und wer das Gewicht eines Sonnenstäubchens an Gutem tut, er sieht es. Und wer das Gewicht eines Sonnenstäubchens an Schlechtem tut, er sieht es.” Damit ist gemeint, daß die Menschen, die nicht glauben, aber auf dieser Welt Gutes getan haben, aufgrund ihrer guten Taten im Diesseits belohnt werden. Die Menschen dagegen, die Muslime sind und Gutes tun, werden nicht nur im Diesseits, sondern auch im Jenseits belohnt werden. Das endgültige Urteil steht jedoch allein Gott zu (Koran 2:62). Die Sünde der Mitgötterei hingegen will Gott nicht verzeihen (Koran 4:48,116).

Im Klartext: wir dreckigen Kuffar kommen sowieso nicht in den Himmel. Aber wie wir bei Punkt „10“ gesehen haben, viele Muslime ja auch nicht.

14) Gibt es einen „heiligen Krieg” oder was ist „Dschihad”?
Oft werden in den Medien Begriffe wie Dschihad und „heiliger Krieg” genannt und gleichgesetzt. Im Islam gibt es den Begriff des heiligen Krieges nicht. Gemeint ist eigentlich das Wort Dschihad, welches „Anstrengung” oder genauer „sich auf dem Wege Gottes anstrengen” bedeutet. Jede Anstrengung im Alltagsleben, die unternommen wird, um Gott zufriedenzustellen, kann als Dschihad betrachtet werden. Eine der höchsten Stufen des Dschihad ist es, sich gegen die Herrschaft eines Tyrannen zu erheben und ihm die Wahrheit zu sagen. Gegen sein Ego zu kämpfen und sich von schlechten Verhaltensweisen fernzuhalten, ist ebenfalls eine große Anstrengung auf dem Wege Gottes. Zum Dschihad gehört auch, daß man zu den Waffen greift, um den Islam oder ein muslimisches Land zu verteidigen. Diese Art des Dschihad muss von einer religiösen Führung oder von einem muslimischen Staatsoberhaupt, das dem Koran und der Sunna (dem Beispiel des Propheten Muhammad) folgt, ausgerufen werden.

Nein, einen äusseren (kriegerischen) Dschihad gibt es natürlich nicht. Was Al-Kaida macht, hat sicher alles absolut gar nichts mit dem Islam zu tun. Eine genauere Betrachtung liefert natürlich ein anderes Ergebnis. Von allen Erwähnungen von „Dschihad“ in den Hadithen sind nur 3% als innerer Dschihad zu verstehen und 97% als Aufforderung zum „heiligen“ Krieg für den Islam.

17) Wurde der Islam mit „Feuer und Schwert” verbreitet?
Im Koran heißt es: „Es gibt keinen Zwang im Glauben” (2:256); deshalb kann niemand gezwungen werden, zum Islam überzutreten. Es stimmt, daß die muslimischen Armeen, die auszogen, um ein Volk oder ein Land zu befreien, meistens das Schwert mit sich trugen. Der Islam wurde aber nicht durch das Schwert verbreitet, denn an vielen Orten, wo jetzt Muslime leben, wie z.B. im Fernen Osten, in Teilen Chinas oder in vielen Gegenden Afrikas, finden wir keine Berichte darüber, daß dort jemals muslimische Heere einmarschierten. Wenn man sagt, daß der Islam mit dem Schwert verbreitet wurde, müßte man auch sagen, daß das Christentum mit Gewehren, F16-Bombern und Atomraketen verbreitet wurde, was ja auch nicht der Wahrheit entspricht. Das Christentum wurde durch die Tätigkeit von Missionaren verbreitet, der Islam hingegen von muslimischen Händlern und Reisenden. (…)

Zu Sure 2:256 siehe bitte „Kein Zwang im Glauben“ und „Abrogation (Islam)“. Natürlich gab und gibt es immer wieder Leute, die freiwillig zum Islam konvertieren. Gründe dafür (Zwangssteuer, Soziale Benachteiligung als Nicht-Muslim) habe ich oben bereits schon einige erwähnt (Naivität habe ich glaub noch ausgelassen). Vielfach wurde der Islam aber durch kriegerische Expansion verbreitet. Die abscheulichen Verbrechen, welche die Muslime bei der Eroberung Persiens begannen, könnt ihr zum Beispiel auf folgendem Blog nachlesen: „Tangsir 2569„. Auch das christliche, byzantinische Reich wurde von den Muslimen Erobert, wie auch ein Grossteil Spaniens (Al-Andalus). Erst durch die Reconquista und den Sieg der christlichen Streitmächte bei der zweiten türkischen Belagerung von Wien, konnte die kriegerische, muslimische Expansion gestoppt werden.

Wie gesagt möchte ich nicht weiter auf die anderen Punkte eingehen. Einige Punkte sind zudem nicht mal falsch, sondern teilweise nur traurige Wahrheit. Ich rate jedem sich selber mit dem Thema auseinander zu setzen und nicht einfach die Aussagen von Muslimen zu übernehmen, mögen diese sich noch so friedlich und moderat geben. Idealerweise fängt man mit dem Lesen des Korans an – ein bessere Werbung gegen den Islam gibt es einfach nicht. Aber Vorsicht, wie bereits erwähnt, sind einige Koranübersetzungen entschärft worden, damit der Islam in einem guten Licht dargestellt wird.

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3 Gedanken zu “Wie man den Islam schön lügt

  1. Exzellente Zusammenstellung und im ruhigem Ton vorgebracht. Vielen Dank für die ganzen Mühe diese Informationen, gebündelt in einem Artikel zu präsentieren. Das ist wahrlich aufklärerische Arbeit.

    1. Danke Tangsir. Wir müssen erreichen, dass die „gewöhnlichen“ Leute begreiffen, dass Al-Kaida nicht irgendwie den Islam falsch versteht, sondern diesen nur konsequent befolgt. Es sind ja Leute wie „Chadischa L.“ oder auch z.B. Frau Saïda Keller-Messahli, welche (so kurios oder traurig es auch erscheinen mag) den Islam falsch befolgen (oder uns täuschen) und uns eine Art Weichspühl-Islam präsentieren, welchen es eigentlich gar nicht geben kann. Jedenfalls ist der Weichspühl-Islam streng genommen ja kein Islam mehr. Solche Leute würden sich lieber eine bessere Religion suchen, wenn sie ein spirituelles Bedürfnis verspüren.

  2. Eine sehr treffender und präziser Beitrag, Isley. Solche Informationen müssen vor allem hierzulande akribisch verbreitet werden. Die stetig voranschreitende Islamisierung Europas fordert geradezu diese lückenlose Aufklärung über das schlimmste Geschwür der Menschheit.

    Vielen Dank für all die Arbeit!

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